Teilgeständnisse im Darmstädter Kinderpornoprozess

Darmstadt - In einem der bundesweit größten Kinderpornoprozesse in Darmstadt hat der Hauptangeklagte am Freitag ein Teilgeständnis abgelegt.

Der 57-Jährige aus Wald-Michelbach im Odenwald gab am zweiten Verhandlungstag vor dem Landgericht zu, eine heute 19-Jährige als Mädchen mehrmals sexuell missbraucht zu haben. Die junge Frau ist Nebenklägerin. Der Mann bezeichnete sich vor Gericht als “kinderlieb“. Zum eigentlichen Vorwurf, mit weiteren acht Angeklagten zwischen 2006 und 2009 im Internet streng geheime Porno-Treffpunkte organisiert zu haben, äußerte er sich zunächst nicht. Die Ermittler waren den Angeklagten nach akribischen Recherchen auf die Spur gekommen.

Der straff organisierte Porno-Ring hatte sich vor der Außenwelt besonders gut abzuschotten versucht. Die Männer waren nach einem anonymen Hinweis bei einer Razzia vor einem Jahr aufgeflogen. Die Ermittler stießen bei den Angeklagten auf mehr als 100.000 Porno-Dateien. Ein 33-Jähriger aus Schwerin hatte fast 66.600 Dateien gebunkert. D

ie Aussagen der Angeklagten ähnelten in weiten Teilen denen, die sie bereits vor zwei Wochen gemacht hatten. Damals war der Prozess jedoch im ersten Anlauf wegen Befangenheit einer Schöffin am vierten Verhandlungstag geplatzt. Am Donnerstag war der Prozess zum zweiten Mal mit neuen Schöffen gestartet. Es sind Termine bis Mitte Dezember angesetzt.

dpa

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