Teilgeständnis in Al-Kaida-Prozess

Koblenz - Im Al-Kaida-Prozess vor dem Oberlandesgericht Koblenz hat einer der beiden Angeklagten gestanden, Terrorcamps im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet besucht zu haben.

Der 32- jährige Ömer Ö. sagte am Montag vor dem Staatsschutzsenat, er sei 2006 in zwei “Trainingslagern“ gewesen. Dabei sei ihm über mehrere Monate hinweg der Umgang mit verschiedenen Waffen beigebracht worden. Bereits seit 1999 habe er mit dem Gedanken gespielt, in den “heiligen Krieg“ zu ziehen. Die Bundesanwaltschaft wirft Ö. und einem Mitangeklagten vor, Geld und Kampfgerät für Al-Kaida besorgt zu haben.

dpa

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