Wissenschaftlich bewiesen

Studie: Psychisch kranke Männer fahren oft BMW und Mercedes

Psychischen kranke Männer fahren gerne Luxusmarken, wie Mercedes-Benz und BMW. Zu dem Ergebnis kommt nun eine Studie aus Finnland.

Helsinki – Man kennt die Bilder: Rote Ampel, dicke Protzkarren, die den Motor laut aufheulen lassen, mit quietschenden davon brettern. Drängler auf der Autobahn, Raser-Rennen* in der Innenstadt. Oft sind es die schicken Autos, die für Ärger sorgen. Dann kann es vorkommen, dass man sich fragt: Sitzen hinter dem Lenkrand psychisch Gestörte?

Automobilhersteller in Deutschland:BMWMercedes-Benz
Gründung:7. März 1916, München1926
Gründer:Karl Rapp, Camillo Castiglioni, Gustav Otto, Franz Josef PoppCarl Benz
Hauptsitz:MünchenStuttgart
Mitarbeiterzahl:120.726 (31. Dez. 2020)Daimler AG: 288.481 (31. Dezember 2020)
Umsatz:99 Mrd. Euro (2020)Daimler AG: 154,3 Mrd. Euro (2020)

Anscheinend ist das oft der Fall, wie nun eine Studie aus dem hohen Norden zeigt. Dem finnischen Professor Jan-Erik Lönnqvist von der Universität Helsinki ist bereits im Vorfeld oft aufgefallen, dass sich vor allem Fahrer deutscher Luxuskarossen, wie Mercedes und BMW, besonders oft nicht an Verkehrsregeln halten.

Finnischer Wissenschaftler: „Oft deutsche Autos“

„Fahrer, die am wahrscheinlichsten rote Ampeln missachten, Fußgängern keine Vorfahrt lassen und generell riskant und zu schnell fahren, haben oft deutsche Autos“, stellte der Professor fest. Doch kann diese Beobachtung auch einer wissenschaftlichen Studie standhalten? Der Forscher machte sich ans Werk.

Lönnqvist führte eine Umfrage mit 1892 Fahrern aus Finnland durch. Alles unter der Prämisse: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Automarke und Verhalten? Sein Ergebnis: Es gibt eine. Lönnqvist in einem Interview mit „Eureka-Alert“: „Fahrer, deren Persönlichkeit als unangenehm angesehen werden kann, werden von wertvollen Autos angezogen.“

Psycho-Fahrer: Es sind vor allem Männer

So würden sich etwa Fahrer der Marke Mercedes-Benz oft überlegen fühlen. Zudem hätten sie den Drang, diese Überlegenheit anderen zu demonstrieren. So hat beispielsweise Mercedes-Tochter Daimler den EQC eingeführt, der zum SUV-Flop * mutierte. eingeführt. Solche Luxussymbole hätten einen Einfluss auf das Fahrverhalten, so der Wissenschaftler, dessen Erkenntnisse im Fachmagazin „International Journal of Psychology“ veröffentlicht wurden.

Oft fahren Persönlichkeiten, die im Straßenverkehr unangenehm auffallen, deutsche Luxusmarken, wie BMW und Mercedes. Sagt ein finnischer Wissenschaftler. (24hamburg.de-Montage)

Und noch einen interessanten Fakt will der Professor in seiner Studie rausgefunden haben: Der Zusammenhang bestehe nur bei männlichen Fahrern.

BMW- und Mercedesfahrer: Nicht alle sind gestört

Doch es sei laut Studie nicht so, dass alle hinter dem Lenkrad eines BMW oder eines Mercedes psychisch auffällig sind. Auch gewissenhafte, anständige und ehrgeizige Männer und Frauen würden von solchen Fahrzeugen angezogen. Der Grund laut Lönnqvist: „Das Fahren eines zuverlässigen Autos sendet die Botschaft, dass die Fahrer selbst ebenfalls zuverlässig sind“.

Laut der Studie aus Finnland gibt es zwei Gruppen von Fahrern von Luxusautos. Die einen verwenden Mercedes, Porsche und Co. als Statussymbol, während die anderen die Autos fahren, um als zuverlässig und vertrauenswürdig zu gelten.

Psycho-Fahrer: Auch in Hamburg ein Problem

Dicke Karren, dafür sind in der Stadt Hamburg* besonders die Rapper der 187 Strassenbande* bekannt. Zu welcher Gruppe gehören sie? Fakt ist: Oft stehen sie in den Schlagzeilen, weil sie mit ihren Autos negativ aufgefallen sind. Wie etwa Bonez MC*, der bei einem Videodreh für einen Polizeieinsatz sorgte*.

Doch der 187-Boss fährt nicht nur Mercedes*, gerne stellt er auch seinen neuen Mega-BMW* zu Schau. Es sind allerdings nicht nur Musik-Stars, die in schnellen Autos oft für Ärger sorgen: Immer wieder sorgen illegale Straßenrennen* in Hamburg für Polizeieinsätze, nicht selten enden sie mit Unfällen. * 24hamburg.de und bw24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © imagebroker/imago & panthermedia/imago & Sebastian Gollnow/dpa

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