Streik: Busse und Bahnen stehen still

Stuttgart - In Stuttgart fahren seit dem Dienstagmorgen weder Busse noch Bahnen. Auch in den nächsten Tagen liegt der öffentliche Nahverkehr aufgrund eines Streiks lahm. Ab Mittwoch sind auch andere Städte betroffen.

Stuttgart stehen seit Dienstag Busse und Stadtbahnen still. Nach Angaben der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) mussten Hunderttausende Pendler auf S-Bahnen oder andere Verkehrsmittel umsteigen. Der Ausnahmezustand soll vier Tage dauern. Grund ist ein Streik der Gewerkschaft Verdi in den SSB-Werkstätten. Zu großen Staus kam es nach Angaben der Polizei nicht, auf vielen Zufahrts- und Nebenstraßen lief der Verkehr aber nur stockend.

An diesem Mittwoch sollen die Bus- und Bahnfahrer im kommunalen Nahverkehr in sieben Städten die Arbeit niederlegen: in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe, Heilbronn, Esslingen, Konstanz und Baden-Baden. Damit soll der Druck für die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) am Donnerstag erhöht werden. Verdi fordert unter anderem volles Weihnachtsgeld, 30 Tage Urlaub für alle und kürzere Schichten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Nach blutigem Angriff auf Frau in Bäckerei: Urteil gegen Ehemann gefallen

Nach blutigem Angriff auf Frau in Bäckerei: Urteil gegen Ehemann gefallen

„I bims“ ist „Jugendwort des Jahres 2017“

„I bims“ ist „Jugendwort des Jahres 2017“

Achtung! Verschiedene Salate dieser Marke werden zurückgerufen

Achtung! Verschiedene Salate dieser Marke werden zurückgerufen

Er, sie, sir? Die Debatte um das dritte Geschlecht

Er, sie, sir? Die Debatte um das dritte Geschlecht

Kommentare