Produzent im Visier

Pferdefleisch-Skandal: Staatsanwalt ermittelt

Rostock/Schwerin - Im Pferdefleisch-Skandal hat die Staatsanwaltschaft Rostock Vorermittlungen gegen einen Produzenten aus dem Landkreis Rostock aufgenommen.

Damit werde geprüft, ob ein Anfangsverdacht für eine Straftat vorliegen könnte, sagte Behördensprecher Holger Schütt am Donnerstag der dpa. Noch gebe es aber keinen Anfangsverdacht, keine Beschuldigten und keine Geschädigten, stellte er klar.

Das Verbraucherministerium in Schwerin hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass bei amtlichen Tests von Rindfleisch-Produkten aus Mecklenburg-Vorpommern in fünf Proben Pferdefleisch nachgewiesen wurde. Sie stammten aus drei Unternehmen in den Landkreisen Rostock und Ludwigslust-Parchim.

Die Firma Schuhbecks Geniesser Service (SGS) in Laage-Kronskamp hatte Anfang der Woche bei Eigenuntersuchungen geringe Anteile von Pferdefleisch in Rindfleisch-Fertiggerichten entdeckt. Laut Ministerium lagen am Donnerstag noch keine weiteren amtlichen Untersuchungsergebnisse vor.

dpa

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