Feuer-Katastrophe in Behindertenwerkstatt

Staatsanwalt: Brandursache war Gasofen

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Trauer in Titisee-Neustadt um die Opfer der Brand-Katastrophe in der Behindertenwerkstatt.

Titisee-Neustadt - Ein Gasofen hat die Brandkatastrophe mit 14 Toten in einer Behindertenwerkstatt im Schwarzwald verursacht. Am Dienstag gab die Staatsanwaltschaft das vorläufige Untersuchungsergebnis bekannt.

Es sei unkontrolliert Gas ausgetreten und verpufft, teilte Staatsanwalt Peter Häberle in Titisee-Neustadt am Dienstag mit. „Wie es zum Austritt des Gases kam, ist unklar.“

Es sei möglich, dass es ein technischer Defekt oder menschliches Versagen war, sagte der Staatsanwalt. Auch hätten die Brandexperten noch nicht klären können, wie sich das Gas entzündet habe.

Das Feuer war am Montagnachmittag in einer Werkstatt für geistig und mehrfach Behinderte ausgebrochen. 13 Behinderte und eine Betreuerin waren gestorben.

Der Brandschutz war aus Sicht der Behörden aber völlig ausreichend. „Der vorbeugende Brandschutz war absolut ordnungsgemäß“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

Von den 97 Menschen, die sich aus dem Gebäude retten konnten, schafften dies nach Darstellung der Behörden 86 aus eigener Kraft. Nur elf Menschen mussten von der Feuerwehr aus dem Gebäude geleitet werden. Dies spreche für das Funktionieren des Rettungskonzepts über eine Rampe für Rollstuhlfahrer und eine Stahltreppe, sagte Schäfer.

dpa

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