Schmuggelgeld im Ü-Ei

Spektakuläre Fundstücke des Frankfurter Zolls

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Ein Überraschungs-Ei musste als Versteck für Bargeld herhalten.

Frankfurt/Main - Ein riesiges Eisbärenfell in einem Rollkoffer, Diamanten im Millionenwert und zehn Kilo Elfenbein in einem Paket gehören zu den spektakulärsten Funden des Zolls am Frankfurter Flughafen 2012.

Mehrere Kilo Flüssig-Kokain in Rum-Flaschen und Haarspray-Dosen waren zwei der auffälligsten Drogenfunde. An Deutschlands größtem Flughafen wurden insgesamt rund 793 Kilo Rauschgift sichergestellt - 32 Kilo mehr als im Vorjahr. Besonders auffällig war eine starke Zunahme an synthetischen Drogen, wie der Chef des Hauptzollamts Frankfurt, Albrecht Vieth, am Dienstag sagte.

Allein bei Amphetaminen erhöhte sich die sichergestellte Menge von 12 Kilo im Vorjahr auf 63 Kilo. Bei Kokain gab es dagegen einen deutlichen Rückgang: 246 Kilo wurden entdeckt, 2011 waren es noch 412 Kilo. Als Grund für den Rückgang nannte Vieth die Verlagerung von Postsendungen aus Südamerika auf die Flughäfen in München und Leipzig.

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dpa

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