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Massenhaft im Urlaub 2022 mit Corona infiziert: Diese Länder führen 3G-Regel wieder ein

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Die Infektionszahlen der Corona-Pandemie steigen in vielen Ländern. Reisende mit bestimmten Zielen müssen sich auf neue Regeln für den Urlaub 2022 einstellen.

Berlin – Die Entwicklung in der Corona-Pandemie sorgt bei Reisenden für Sorge, ihr Urlaub 2022 könnte doch noch ins Wasser fallen. So weit ist es noch lange nicht, dennoch gibt es einige Dinge zu beachten. Besonders der Corona-Subtyp Omikron BA.5 sorgt vielerorts für steigende Infektionszahlen, weit vor der befürchteten Herbstwelle. Einige Urlaubsländer reagieren jetzt und ändern ihre Einreiseregeln – was es zu beachten gilt.

Urlaub 2022 und steigende Inzidenzen vielerorts: Mehrere Länder bringen 3G-Regel zurück

Während in Deutschland noch über strengere Corona-Regeln diskutiert wird, haben verschiedene Länder ihre Verordnungen in Anbetracht steigender Infektionszahlen bereits wieder verschärft. Für einige Reisende könnte das im Urlaub 2022 wichtig werden: Urlauber sollten genau hinsehen, wie die Einreisebestimmungen im jeweiligen Zielland derzeit aussehen. In verschiedenen Ländern gilt im Urlaub 2022 nicht nur die Maskenpflicht, sondern auch die 3G-Regel.

Portugal gehört aufgrund steigender Infektionszahlen zu den Ländern, die Reisebeschränkungen zurückbringen, auch in Monaco, Malta, Frankreich und Finnland gilt fortan wieder die 3G-Regel bei der Einreise. Für alle, die fast schon wieder vergessen haben, was es damit auf sich hat: Wer in diesen Ländern einreisen möchte, muss entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Für Kinder bestimmter Altersgruppen gilt diese Regel auch in den genannten Ländern nicht, ab welchem Alter die Regel je Land greift, ist unterschiedlich. Es wird erwartet, dass auch andere Länder ihrer Regeln zeitnah anpassen könnten.

Im Urlaub 2022 neben der 3G-Regel zu beachten: Streiks, Warteschlangen und gestrichene Flüge

Damit der Urlaub 2022 nicht zum Desaster wird, gibt es noch mehr zu beachten, als die 3G-Regel und die Einreisebestimmungen der Urlaubsziele: Die Rede ist von Wartezeiten an Flughäfen und gestrichenen Flügen. Reisende sollten sich vor Reiseantritt unbedingt darüber informieren, wie die Situation am jeweiligen Airport aktuell ist: An vielen Flughäfen herrscht akuter Personalmangel in verschiedenen Bereichen, zahlreiche Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche hatten sich in der Corona-Pandemie neue Stellen suchen müssen. Darüber hinaus treten Angestellte bei Ryanair in den Ausstand.

Flugzeug hebt ab
Urlaub 2022: Mehrere Länder haben bereits wieder die 3G-Regel eingeführt. (Symbolbild) © Nicolas Economou/Imago

Die Lufthansa hat ihrerseits zudem angekündigt, im Juli hunderte Flüge von Frankfurt und München zu streichen, auch die Lufthansa-Tochter Eurowings streicht zahlreiche Flüge. Die Lufthansa erklärte jüngst, wer von Streichungen betroffen sei, würde umgehend informiert und möglichst auf andere Flüge umgebucht. Sicherer ist es dennoch, sich selbst zu vergewissern, ob der eigene Flug stattfindet. Neben dem Personalmangel sorgen auch Streiks für Schwierigkeiten in der Planung: Bei Easyjet treten zahlreiche Mitarbeitende ab 1. Juli an verschiedenen Daten in den Streik. In zweiwöchigen Abständen soll beispielsweise an den Flughäfen Palma de Mallorca, Barcelona oder Málaga die Arbeit niedergelegt werden. Betroffen sind jeweils die Tage Freitag bis Sonntag: Die Beschäftigten kämpfen in Zeiten steigender Preise für bessere Entlohnung und faire Arbeitsbedingungen.

Urlaub 2022: Gültige Impfzertifikate und mehr Recherche, als üblich

Wer die 3G-Regel erfüllt und ohne den gelben Impfpass reist, sollte insbesondere auf eine Sache achten: Ein gültiges Impfzertifikat in der jeweiligen App. Bei vielen Nutzern wird zeitnah ein neues Impfzertifikat nötig, denn es läuft ab – egal wie oft die Person geimpft ist. Damit es keine Probleme am Flughafen gibt, sollte vorher die Aktualität in der Anwendung überprüft werden.

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Nach 365 Tagen läuft die technische Gültigkeit der Zertifikate ab, jedoch kann das Problem durch die Aktualisierung der CovPass- oder Corona-Warn-App schnell und problemlos behoben werden. 3G-Nachweis, Impfzertifikate und Warteschlangen am Flughäfen: Beim Urlaub 2022 wird etwas mehr Recherche fällig, als üblich.

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