H1N1: Impfbereitschaft auf dem Tiefpunkt

Berlin - Kurz vor Beginn der bundesweiten Impfaktion gegen die Schweinegrippe hat die Impfbereitschaft der Bürger einen Tiefpunkt erreicht. Jetzt wollen sich nur noch 13 Prozent impfenlassen.

Während sich im Juli noch 51 Prozent impfen lassen wollten, sind jetzt nur noch 13 Prozent dazu entschlossen, wie eine am Freitag veröffentlichte Emnid-Umfrage für N24 zeigt. 20 Prozent sind noch unentschlossen, 66 Prozent schließen eine Impfung kategorisch aus.

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Zudem sagten 55 Prozent, dass sie nach der Diskussion um eine “Zwei-Klasse-Impfung“ tief verunsichert seien. “Die öffentliche Diskussion um die Verabreichung verschiedener Impfstoffe für Politiker und Volk führt dazu, dass viele glauben, sie bekämen ein minderwertiges Mittel“, sagte Emnid-Geschäftsführer Klaus-Peter Schöppner. Viele zögen ihre Schlüsse aus der früheren Diskussion um die Vogelgrippe. “Auch damals wurde die Gefahr beschworen, ohne dass etwas passierte. Viele glauben, dies könne auch jetzt so sein.“ Der Umfrage zufolge halten 85 Prozent der Bundesbürger mittlerweile die Gefahr der Schweinegrippe für übertrieben. Emnid befragte am 21. Oktober rund 1.000 Bundesbürger.

ap

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