Schulkind aus Zug geworfen

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Eine Zugbegleiterin hat ein Schulkind wegen schlechten Benehmens aus dem Zug geworfen.

Treuchtlingen - Wegen flegelhaften Benehmens soll eine Zugbegleiterin einen 13-jährigen Jungen im mittelfränkischen Unterheckenhofen vor die Tür einer Regionalbahn gesetzt und sich selbst überlassen haben.

Wie die “Nürnberger Nachrichten“ berichten, wollte der Junge nach der Schule von Nürnberg nach Treuchtlingen heimfahren. Das Kind habe eine Flasche auf eine Sitzbank geworfen. Eine Zugbegleiterin sah dies und ermahnte ihn. Daraufhin habe der 13-Jährige die Füße auf den Sitz gelegt.

Der Bahnmitarbeiterin reichte es: Sie setzte das Kind vor die Zugtür, bei Schneeregen an einem Bahnsteig ohne Dach, heißt es in dem Bericht weiter. Eine Stunde musste der Bub auf den nächsten Zug warten. Ein Münchner Bahnsprecher räumte den Vorfall laut der Zeitung ein und bedauerte das Geschehen: “Egal welches Verhalten ein Minderjähriger an den Tag legt, er darf nicht aus dem Zug gewiesen werden.“

dpa

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