Schulen zwingen Kinder zu Faschingsumzug

Mainz - Mehrere Mainzer Schulen haben ihre Schüler zur Teilnahme an einem Fastnachtsumzug in zwei Wochen verpflichtet. Wer fehlt, muss eine Entschuldigung vorlegen.

Der Umzug im Stadtteil Gonsenheim mit selbst geschneiderten Kostümen gelte nämlich als Schulveranstaltung. Die Schüler bekämen dafür einen Ausgleichstag, sagte die Schulleiterin der Maler-Becker-Schule, Sandra Schneider , am Donnerstag.

Wer nicht dabei sein will, muss eine Entschuldigung vorlegen. “Es gibt bei 450 Kindern immer Eltern, die sagen, wir möchten aus religiösen oder anderen Gründen nicht am Fastnachtsumzug teilnehmen“, sagte Schneider. Die meisten Kinder seien aber dabei. Die Aktion ist mit dem Elternbeirat abgestimmt. Die “Rhein-Zeitung“ berichtete am Donnerstag von der “Fastnachtspflicht“.

Von der Martinusschule, die den Umzug ebenfalls zu einer Schulveranstaltung macht, gehen nach Angaben von Schulleiterin Elisabeth Schmidt etwa 200 Kinder mit - als bunte Clowns. Parallel zu dem Fastnachtsumzug in Gonsenheim werden in Mainz rund 3200 Kinder beim großen Jugendmaskenzug mitmachen. Jede Schule entscheidet in jedem Jahr neu, ob sie daran teilnimmt.

dpa

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