Schuldig in 111 Fällen: Inzest-Vater verurteilt

Gera - Die Hölle auf Erden: Ein Vater hat seine beiden Töchter über Jahre hinweg missbraucht. Ein Gericht hat ihn in 111 Fällen schuldig gesprochen und verurteilt. Er selbst sieht das jedoch anders.

Ein Vater, der seine beiden Töchter sechs Jahre lang sexuell missbraucht hat, ist vom Landgericht Gera zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Übergriffe hätten begonnen, als die leiblichen Kinder des Mannes sieben und acht Jahre alt waren, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Eines der Mädchen wurde zweimal schwanger, die Babys wurden abgetrieben.

Das Gericht sprach den Vater am Donnerstag des schweren sexuellen Missbrauchs und der Misshandlung von Schutzbefohlenen in 111 Fällen für schuldig. Den Angaben nach leiden beide Mädchen bis heute unter den psychischen Folgen der Übergriffe.

Der Angeklagte hat die Vorwürfe bis zuletzt bestritten. Die Staatsanwaltschaft hatte für ihn eine Haftstrafe von 14 Jahren und 6 Monaten gefordert, die Verteidigung auf maximal 9 Jahre Haft plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Meistgelesene Artikel

Polizei rettet Kuscheltier nach Unfall von der Autobahn

Polizei rettet Kuscheltier nach Unfall von der Autobahn

Massenkarambolage auf vereister A1 - ein Toter

Massenkarambolage auf vereister A1 - ein Toter

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus

Kind wollte sich angeblich selbst versteigern

Kind wollte sich angeblich selbst versteigern

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion