2,2 Kilo Kokain in Tequila aufgelöst

Frankfurt/Main - Die Zollbeamten waren misstrauisch, und sie hatten ein gutes Näschen. Der Tequila, mit dem ein junger Mann am Frankfurter Flughafen auffiel, hatte es doppelt in sich.

Er bestand nicht nur aus Schnaps, Drogenschmuggler hatten außerdem 2,2 Kilo Kokain darin aufgelöst, die der 21-Jährige auf diese Weise unbemerkt von Kolumbien nach Deutschland bringen sollte. Er scheiterte am Misstrauen des Zolls - und wurde am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt als Drogenkurier zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Bei der Kontrolle am Flughafen im April hatten sich die Zöllner an der braunen Farbe des Tequilas gestört, den der 21-Jährige in zwei Dreiliterkanistern beförderte. Als sie den Tequila destillieren ließen, kamen 2,2 Kilogramm reines Kokain zum Vorschein.

dpa

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