Schlachtverbot für Biohennen

Hannover - Im Zusammenhang mit den Dioxin-Funden in Bio-Hühnerfutter hat Niedersachsen ein Schlachtverbot für Biohennen verhängt.

Dieses gilt für 19 Geflügelbetriebe mit mehreren Zehntausend Tieren. Auch im Fleisch von Legehennen und Mastputen habe man mittlerweile Dioxingehalte über dem zulässigen Höchstwert festgestellt, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Freitag mit. Betroffen von dem Schlachtverbot seien derzeit 15 Legehennen- und vier Putenmastbetriebe.

In Bio-Eiern aus Niedersachsen wurden nach Angaben des Ministeriums dagegen keine weiteren Dioxin-Gehalte über dem Grenzwert gefunden. Nur noch ein niedersächsischer Legehennenbetrieb darf weiter keine Eier ausliefern. Das Schlachtverbot in 19 Betrieben soll gelten, bis die Dioxinbelastung der dort gehaltenen Tiere wieder unter den Grenzwert gesunken ist.

dapd

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