"Sauerland"-Angeklagter weist Mordvorwurf zurück

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Der Angeklagte Daniel Schneider in Düsseldorf im Verhandlungssaal des Oberlandesgerichtes hinter einer Sicherheitsglasscheibe.

Düsseldorf - Im Terrorismus-Prozess gegen die islamistische “Sauerland“-Gruppe hat der Angeklagte Daniel Schneider den Vorwurf des versuchten Mordes an einem Polizisten zurückgewiesen.

Bei einem Handgemenge während der Festnahme im sauerländischen Oberschledorn habe er die Dienstwaffe des Polizisten aus der Halterung gezogen, räumte der 24-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht ein. Beim Kampf um die Waffe habe sich ein Schuss gelöst. Zu keinem Zeitpunkt habe er aber die Absicht gehabt, auf den Polizisten zu schießen.

Schneider muss sich als einziger der vier Angeklagten auch wegen versuchten Mordes verantworten. Die Gruppe war im Herbst 2007 in einem angemieteten Ferienhaus im Sauerland von der Spezialeinheit GSG 9 festgenommen worden. Den Angeklagten wird die Vorbereitung verheerender Bombenanschläge in Deutschland und die Mitgliedschaft in einer Terrorvereinigung vorgeworfen.

dpa

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