Strecke von Göttingen bis Hannover

Chaos durch abgesackte Fahrbahn auf der A7 bei Salzgitter: Sperrung aufgehoben - Lage entspannt sich

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Auf der Autobahn 7 bei Holle: Bauarbeiter entfernten die alte Fahrbahndecke mit einer Asphaltfräse. Die Autobahn soll heute am Abend wieder freigegeben werden

Die Vollsperrung der A7 bei Salzgitter wegen einer abgesackten Fahrbahn sorgte zu Beginn der niedersächsischen Herbstferien für ein Verkehrschaos. Jetzt ist die A7 wieder freigegeben. 

Update am 09.10.2019 um 9.03 Uhr - Die Vollsperrung auf der Autobahn 7 bei Salzgitter ist beendet. Der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter war am Dienstagabend wieder für den Verkehr freigegeben worden. 

Ein etwa sechs Kilometer langes Teilstück war seit Samstag wegen massiver Schäden gesperrt. Ursache der Fahrbahnsenkung waren wahrscheinlich Brückenarbeiten im vergangenen Jahr. Autofahrer hatten eine etwa 20 Zentimeter tiefe Bodenwelle gemeldet. Der Verkehr wurde sofort umgeleitet und sorgte zum Ferienbeginn für lange Staus. Zu Wochenbeginn hatte sich die Lage etwas entspannt.

Update am 08.10.2019 um 12.45 Uhr - Die Reparatur der Fahrbahn der Autobahn 7 bei Salzgitter läuft. Der seit Samstag gesperrte Abschnitt zwischen dem Salzgitter Dreieck und der Anschlussstelle Derneburg/Salzgitter soll am heutigen Abend wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

Die Fahrbahn war auf einer Länge von etwa zehn Metern abgesackt. Die Arbeiten liefen die ganze Nacht hindurch. Inzwischen wurde die Bitumenschicht aufgetragen. Sie muss nun im Laufe des Tages abkühlen, damit die neue Fahrbahnoberfläche den Belastungen durch den starken Schwerverkehr standhalten kann. 

Am Morgen kam es bislang zu keinen größeren Staus auf den Umleitungsstrecken. Ursprünglich war geplant, dass die Reparaturarbeiten schon am Montag fertig werden sollten.

 A7-Sperrung bei Salzgitter dauert länger als erwartet

Update am 07.10.2019 um 14 Uhr - Die Arbeiten zur Reparatur der Fahrbahn auf der Autobahn 7 bei Salzgitter dauern länger als erwartet. Voraussichtlich erst am Dienstagabend werde die Fahrbahn freigegeben werden, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Montag. 

Die gesperrte Autobahn 7 bei Salzgitter: Die A7 ist wegen Fahrbahnschäden bis mindestens Montagabend in beide Richtungen voll gesperrt. Betroffen ist das etwa sechs Kilometer lange Stück zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter.

Die A7 ist dort wegen einer Fahrbahnabsenkung seit Samstag in beide Richtungen gesperrt. Betroffen ist das etwa sechs Kilometer lange Teilstück zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter. Ein großes Verkehrschaos blieb nach Polizeiangaben aber bisher aus.

Update am 07.10.2019 um 11.05 Uhr - Die Reparatur der Fahrbahn der abgesackten A7 bei Salzgitter hat am Morgen begonnen. Sie sollen bis zum Abend andauern. Wann die Autobahn wieder freigegeben werden kann, steht bislang noch nicht fest. 

In den aktuellen Meldungen der Verkehrsmanagementzentrale aus Hannover wird davon ausgegangen, dass der Verkehr am Dienstag in den späten Vormittagsstunden wieder rollen kann. Aktuell hat sich in Richtung Süden (Göttingen/Kassel) vor der Raststätte Hildesheimer Börde ein Rückstau von etwa fünf Kilometern Länge gebildet.

Fahrbahn auf der A7 abgesackt: Lange Staus erwartet

Update am 06.10.2019 um 16.30 Uhr - Autofahrer haben auf der Autobahn 7 in Niedersachsen selten freie Fahrt. Seit dem Wochenende gibt es im Raum Salzgitter zusätzlich Probleme. 

Wegen Fahrbahnschäden bleibt die wichtige Nord-Süd-Verbindung bis mindestens Montagabend komplett gesperrt – in beide Richtungen. Es werden lange Staus zwischen Göttingen und Hannover erwartet. Betroffen ist ein etwa sechs Kilometer langer Baustellenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Derneburg und dem Dreieck Salzgitter. 

Fahrbahn auf einer Länge von zehn Metern abgesackt

In diesem Bereich ist die Fahrbahn auf einer Länge von etwa zehn Metern abgesackt – möglicherweise durch die starke Beanspruchung. Erst am Montag soll die schadhafte Stelle in der Baustelle ausgefräst und neu aufgetragen werden, hieß es am Sonntag von der Autobahnpolizei in Hildesheim.

Chaos zum Start der Herbstferien in Niedersachsen bereits am Samstag

Die ungeplante Vollsperrung sorgte bereits am Samstag zum Start in die Herbstferien in Niedersachsen auf den Ausweichstraßen im Landkreis Hildesheim für längere Staus. „Es war etwas chaotisch“, sagte ein Polizeisprecher. Am Sonntag blieb es dagegen bis zum Vormittag recht entspannt, hieß es von der Polizei. 

Am Nachmittag mussten die Autofahrer Nerven bewahren: Auf der A7 in Richtung Norden gab es sieben Kilometer Stau ab Bockenem, in Richtung Süden sah es nur geringfügig besser aus. 

Reparatur des abgesackten Teilstücks beginnt erst Montag

Mit der Reparatur kann nach Polizeiangaben erst am Montag begonnen werden, weil dafür Bitumen benötigt werde und die Produktion in dem Werk, aus dem der Stoff bezogen werde, für das Wochenende heruntergefahren worden sei. 

Bei dem Fahrbahnschaden handelt es sich um eine sogenannte Bodenwelle bei Derneburg, die etwa 20 Zentimeter tief ist. Die gefährliche Stelle sei am Samstagmorgen von Autofahrern gemeldet worden und vermutlich eine Folge von Brückenbauarbeiten an dieser Stelle vor einem Jahr. Der Unterbau gebe seitdem noch ab und zu noch nach, so ein Polizeisprecher. 

Hier die Autobahn gesperrt:

Als Umleitung empfiehlt die Verkehrsmanagementzentrale Richtung Norden die Autobahn 39 – bis zur Abfahrt Westerlinde. In Richtung Süden sollten Autofahrer die Autobahn 7 an der Anschlussstelle Derneburg/Salzgitter verlassen und der Umleitung U54 folgen. 

Die Autobahn 7 wird in Südniedersachsen seit längerem in großem Rahmen auf sechs Spuren ausgebaut*, wie hna.de berichtet. „Das Nadelöhr haben wir noch mindestens zwei Jahre“, sagte der Polizeisprecher. Eine Entspannung ist also nicht absehbar. 

(mit dpa)

Weitere Informationen gibt es hier: vmz-niedersachsen.de

*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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