Hat er Untergebene gequält?

Rostocker Obermaat streitet Misshandlungen ab

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Der Angeklagte mit seinem Anwalt im Rostocker Gericht.

Rostock - Er soll Untergebene geschlagen und gewürgt haben: Ein Rostocker Obermaat streitet die Vorwürfe vor Gericht allerdings ab. So etwas gehöre zu "normalen Umgangsformen" unter Kameraden.

Ein 30 Jahre alter Obermaat der Marine hat vor dem Rostocker Amtsgericht Vorwürfe der Misshandlung von Untergebenen bestritten. Laut Anklage soll der 2011 auf einem Schnellboot in Rostock stationierte Soldat einem Obergefreiten dreimal einen Kopfstoß verpasst haben. Zudem soll er einen zweiten Obergefreiten ohne Grund so gewürgt haben, dass dieser keine Luft bekam. In einem dritten angeklagten Fall habe er einem Obergefreiten gedroht, ihn mit einem Brotmesser abzustechen. Der Angeklagte sagte am Donnerstag, dass Rempeleien oder Stöße an Bord zu normalen Umgangsformen unter Kameraden gehörten. Die Vorwürfe seien ihm unerklärlich.

dpa

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