Richter beruft Finanz-Vormund für Achtlinge

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Nadya Suleman verlässt das Gericht.

Orange/USA - Den Achtlingen in Kalifornien wird ein Finanzaufseher zur Seite gestellt. Damit soll sichergestellt werden, dass die Kinder nicht durch Reality-Shows im Fernsehen oder andere Medienformate ausgebeutet werden.

Das erklärte Richter Gerald Johnston am Montag. Die Einwände der Mutter, die gegen eine Verletzung ihrer persönlichen Rechte protestierte, ließ er nicht gelten.

Hintergrund ist die Absicht Nadya Sulemans, mit ihren insgesamt 14 Kindern an einer Reality-Show im Fernsehen teilzunehmen. Suleman und ihren Kinder sollen dafür über drei Jahre hinweg insgesamt etwa eine Viertelmillion Dollar gezahlt werden. Die Dreharbeiten sollen am 1. September beginnen. Der TV-Vertrag muss noch gerichtlich genehmigt werden.

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Richter Johnston ernannte einen Rechtsanwalt aus Santa Ana als vorübergehenden Finanz-Vormund für die Kinder. Er soll die 14 Kinder, die allesamt noch unter acht sind, bei der nächsten Anhörung vertreten, die für den 31. August angesetzt wurde. Suleman erschien zu der Anhörung, meldete sich jedoch nicht zur Wort. Suleman brachte die Achtlinge am 26. Januar zur Welt. Sie hatte sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen, was vielerorts auf heftige Kritik stieß, weil die alleinstehende 33-Jährige bereits sechs Kinder hatte. Diese sind ebenfalls das Produkt einer künstlichen Befruchtung.

ap

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