Rentenversicherung abgezockt - Bewährungsstrafe

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Ein Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung hat in die eigene Tasche gewirtschaftet und wurde verurteilt.

Berlin - Ein Verwaltungsangestellter der Deutschen Rentenversicherung hat zwei Jahre lang Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet. Jetzt wurde er zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Zwei Jahre lang hat ein Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRB) Gelder in die eigenen Tasche gewirtschaftet. Am Montag verurteilte das Amtsgericht Berlin- Tiergarten den früheren Verwaltungsangestellten dafür wegen Untreue und Betruges zu zwei Jahren Haft mit Bewährung.

Mit gefälschten Unterschriften seiner Vorgesetzten hatte der inzwischen entlassene Berliner rund 11.200 Euro erschwindelt. Der geständige Angeklagte hatte mit Daten bereits pensionierter Beamter Beihilfen zur Krankenversorgung fingiert. Die Gelder flossen zunächst auf Konten von Verwandten.

Mit dem Geld hatte sich der Angeklagte ein Auto gekauft. Das meiste hatte er gespart, so dass der früherer Arbeitgeber die Summe bis auf 6000 Euro zurückbekommen hat. Das Motiv blieb für das Gericht im Bereich der Spekulation. Der Mann, der heute als Zeitungsausträger arbeitet, hatte von einem “Kick“ gesprochen.

dpa

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