Rechtsextremisten nach Attacke auf Linken verurteilt

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Wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verhängte das Gericht am Donnerstag gegen einen Rechtsextremisten (26) eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten.

Berlin - Nach einer lebensgefährlichen Attacke auf einen Mann aus der linken Szene hat das Landgericht Berlin drei Rechtsextremisten zu Haftstrafen verurteilt.

Wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verhängte das Gericht am Donnerstag gegen einen 26-Jährigen eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten. Die beiden 21- und 23-jährigen Angeklagten wurde wegen gefährlicher Körperverletzung jeweils zu eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren zur Bewährung verurteilt.

Mitte Juli wurde die Neonazi-Gruppe offenbar von Linken angegriffen, warf einen dieser Angreifer auf den Boden und trat auf seinen Kopf ein. Der 26-jährige Angeklagte wollte nach Feststellung des Gerichtes sein Opfer töten, indem er ihn mit der Schuhsohle gegen den Kopf trat. Der Täter habe bei den Tritten gegen den Kopf mit Tötungsvorsatz gehandelt. Die Kammer ging bei allen Angeklagten aufgrund der Alkoholisierung von einer verminderten Schuldfähigkeit aus. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Es kann binnen einer Woche per Revision angefochten werden.

DAPD

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