Schwager unter Verdacht

Vermisste Rebecca (15): Knast-Insider packt über Florian R. aus - So geht es ihm in der Haft 

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Rebecca wird noch immer vermisst. Ihr Schwager Florian R. sitzt weiterhin in U-Haft - doch wie lange noch?

Rebecca Reusch aus Berlin wird vermisst. Ihr Schwager sitzt in U-Haft, könnte aber bald freikommen. Auch Rebeccas Mutter glaubt weiter an seine Unschuld. Der News-Ticker.

  • Seit dem Morgen des 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca aus Berlin vermisst. 
  • Die Kripo geht von einem Tötungsdelikt aus.
  • Zuletzt übernachtete die Schülerin bei einer ihrer Schwestern und deren Ehemann im Haus des Paares. 
  • Am zehnten Tag nach dem Verschwinden Rebeccas kam es zu einer Festnahme - ihr Schwager steht unter Verdacht und ist Polizeibekannt.
  • Die Ermittler suchten auch über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ - rund 1.400 Hinweise gingen bislang ein.
  • Experte im Video: „Polizei steht offenbar kurz vor der Aufklärung.“
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    Update vom 15. März, 9.37 Uhr: Ein Gefängnis-Insider sprach mit der „Bild“ über den Eindruck, den Rebeccas Schwager Florian R. macht: „Der Insasse kam in Hemd und Jogginghose ganz locker daher. Sein Blick wirkte offen und freundlich. So gar nicht wie ein Mann, der unter Totschlagverdacht steht.“ 

    Seine Anwältin soll mittlerweile Akteneinsicht haben. Sie hat am Mittwoch bereits Beschwerde gegen die Haft eingelegt. Dies ist etwas anderes als eine reine Haftprüfung. Hier entscheidet nicht ein Ermittlungsrichter, ob Florian R. entlassen wird, sondern die nächsthöhere Instanz - in diesem Fall das Berliner Landgericht. Wann über die Haftbeschwerde entschieden wird, ist noch unklar. Doch Florian R. könnte bald wieder auf freiem Fuß sein. 

    Alle aktuellen Informationen finden Sie nun in unserem neuen Nachrichten-Ticker. Währenddessen sucht auch die Polizei Verden nach einer 15-jährigen Schülerin. Katharina B. ist bereits seit dem 12. Februar spurlos verschwunden. 

    Rebeccas Schwester und Ehefrau des Schwagers gibt Interview: „Habe einen tollen Mann“

    Update vom 15. März, 6.26 Uhr: Gegenüber Bunte erklärte auch Jessica, Schwester der Vermissten und Ehefrau des inhaftierten Schwagers, dass die Familie noch immer von der Unschuld des 27-Jährigen überzeugt sei. "Ich habe einen tollen Mann und kann mir absolut nicht vorstellen, dass Florian meiner Schwester etwas angetan haben könnte“, erklärt Jessica. Bereits seit acht Jahren führen die beiden eine Beziehung, vor zwei Jahren kam dann das gemeinsame Kind auf die Welt.

    In dem Interview beschreibt die 27-Jährige ihren Mann als „herzensguten, sensiblen Ehemann und rührenden Vater für unsere Tochter“ und sie wolle ihn in Untersuchungshaft besuchen, sobald sie dies dürfe. „Hätte Flo ihr tatsächlich etwas angetan, müsste man mich in eine Klinik einweisen, denn dann hätte ich jeden Urglauben verloren“, erklärt die älteste Schwester der Vermissten. 

    Währenddessen berichtet die „Bild“ über den gegenwärtigen Aufenthaltsort des Schwagers. Seit zwölf Tagen sitzt Florian R. mittlerweile in Untersuchungshaft. Demnach soll der 27-Jährige eine zwölf Quadratmeter große Zelle mit einem Bett, einem Holzstuhl und einem Tisch bewohnen. In diesem Teil der Haftanstalt sollen Beschuldigte landen, die getrennt von anderen Insassen wohnen müssen. Wie die Tageszeitung ebenfalls berichtet, habe die Rechtsanwältin des Tatverdächtigen mittlerweile Haftbeschwerde eingelegt. Wann über den Antrag entschieden wird, ist noch unklar. 

    Vermisste Rebecca (15): Zoff zwischen Familie und Polizei eskaliert - Vater nennt brisante Details

    19.01 Uhr: Noch immer fehlt von der 15-jährigen Rebecca aus Berlin jede Spur. In einem Interview mit Bunte sprach die Familie nun exklusiv über das Verschwinden des Mädchens. Mutter Brigitte Reusch berichtet in dem Interview, dass ihre Tochter in der Zeit vor ihrem Verschwinden einen Mann im Internet kennengelernt habe. Im Januar habe die 15-Jährige von einem Max oder Maxi berichtet. Rebecca habe ebenfalls erzählt, dass der Mann sie besuchen wolle. Vor dem Treffen habe die Mutter sie jedoch gewarnt: „Ich sagte ihr, dass sie ihn auf keinen Fall alleine treffen dürfe.“ 

    Daraufhin habe Rebecca ihr versprochen, zu dem Treffen jemanden mitzunehmen. Als die 15-Jährige dann verschwunden sei, habe die Mutter sofort an die Internetbekanntschaft denken müssen. Auf Anfrage von Focus Online erklärte ein Sprecher der Polizei zunächst: "Nach unserem Kenntnisstand war der Mordkommission das bisher nicht bekannt." Wenige Stunden später habe die Polizei jedoch gegenüber Focus Online verkündet, dass es sich bei der zuvor getätigten Aussage um ein „Missverständnis“ gehandelt habe und nichts zu aktuellen Ermittlungen gesagt werden dürfe. 

    Klar ist jedoch: Rebeccas Schwester Vivien bestätigte über Instagram die Internetbekanntschaft des Mädchens. „Es gab da eine Internetbekanntschaft. Die Polizei weiß seit Tag eins davon“, ist auf dem Social-Media-Kanal der 23-Jährigen zu lesen. Auf Anfrage von Focus Online erklärt Schwester Vivien: "Wir haben der Polizei das mit der Internetbekanntschaft von Anfang an gesagt. Und wenn sich die Polizei deshalb bei uns beschweren will, soll sie das direkt bei uns tun und nicht über die Medien." 

    Schwester Vivien veröffentlichte dieses Statement auf Instagram. 

    Und auch Vater Bernd Reusch bestätigt die Internetbekanntschaft seiner Tochter. Wie die Morgenpost berichtet, kritisiert der Familienvater die Berliner Polizei für ihre einseitigen Ermittlungen. Wie Bernd Reusch ebenfalls bestätigt, habe seine Tochter den Mann über Instagram kennengelernt. Zwei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens sei dann auch das Profil des Mannes gelöscht worden, so die Morgenpost. „Das haben wir auch von Anfang an der Polizei mitgeteilt“ erklärt er. Warum noch immer Florian R. festgehalten werde, verstehe er nicht.

    Vermisste Rebecca (15): Zweiter himbeerroter Twingo in der Nähe des Waldgebietes aufgetaucht

    14:31 Uhr: Seit bald einem Monat sucht die Polizei nach der 15-jährigen Rebecca. Noch immer steht der Schwager der Schülerin unter Verdacht, an ihrem Verschwinden beteiligt zu sein. Im Zuge der Ermittlungen suchte die Polizei mithilfe eines Fotos auch nach dem Auto des Schwagers. Der Tatverdächtige soll am Tattag mit dem Wagen unterwegs gewesen sein, denn der himbeerrote Renault Twingo wurde von einer Kamera erfasst.

    Doch im Raum Storkow in Brandenburg gibt es einen zweiten Twingo in der auffälligen Farbe. Melitta Lehfeld aus Görsdorf hat seit 2014 ebenfalls ein solches Auto vor der Tür stehen, berichtet bild.de. Lediglich das Kennzeichen unterscheidet die Fahrzeuge. Es könnte also sein, dass die Wagen von Zeugen verwechselt wurden. Allerdings betont der Ehemann von Frau Lehfeld gegenüber der Bild, dass ihr Auto in den letzten Wochen nicht häufig gefahren wurde. Der Twingo wird nur zum Einkaufen genutzt, oder wenn Frau Lehfeld ihre Familie besucht. 

    In den letzten Tagen durchsuchte die Polizei mit einer Hundertschaft ein Waldgebiet in Kummersdorf, ein Nachbarort der Lehfelds. Das hat sie alamiert. Es könnte zu Verwechslungen kommen. Auf dem Waldweg, den die Polizei nach einem Hinweis durchsuchte, war das Auto der Lehfelds nicht unterwegs, so der Ehemann.

    Allerdings ist der Berliner Mordkommission bekannt, dass es einen zweiten Twingo gibt. Ob der Wagen bei den bereits eingegangenen Hinweisen verwechselt wurde, ist jedoch nicht klar. 

    Mutter hat im Fall Rebecca einen Verdacht - auch eine lila Fleece-Decke wird gesucht 

    11.33 Uhr: Auch am heutigen Donnerstag soll weiter nach Rebecca gesucht werden, allerdings bei einem kleineren Einsatz, wie „Bild“ berichtet. Nur noch zwei Beamte mit einem Spezialhund sollen einen bestimmten Bereich kontrollieren, wird ein Polizeisprecher zitiert. Wo genau das sei, wolle der Sprecher aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht sagen.

    9.54 Uhr: Die Mutter der vermissten Rebecca Reusch wendet sich derzeit mit neuen Infos an die Öffentlichkeit. Wie die „Berliner Morgenpost“ berichtet, ist die Polizei verärgert darüber, dass Rebeccas Familie immer wieder Details in dem Fall preisgibt – jedoch nicht den Ermittlern, sondern öffentlich in den Medien. Mit dem Fall betraute Personen hätten auf Nachfrage überrascht auf die neuen Erkenntnisse reagiert. Bislang sei davon keine Rede gewesen. Dass die Mutter Dinge in Exklusivinterviews bekannt gebe, sei „kurios“, hieß es.

    Update vom 14. März, 6.30 Uhr: Im Zusammenhang mit der vermissten Rebeccas wird auch nach einer lila Fleece-Decke gesucht. Die Mutter des Mädchens hat jetzt in einem Interview mit „Bunte“ eine Vermutung geäußert: „Als die Polizei sagte, aus Jessicas Haus sei eine Decke verschwunden, war mein erster Gedanke: Vielleicht hat sie diesen Jungen getroffen und die Decke mitgenommen, um sich draufzusetzen. Ich hatte ihr beigebracht, sich nie einfach so auf den Boden zu setzen, damit sie keine Blasenentzündung bekommt.“

    Anwältin des verdächtigen Schwagers legt Beschwerde gegen Haft ein

    Update vom 13. März, 19.25 Uhr: Neues im Fall Rebecca: bild.de berichtet, dass aus Kreisen der Staatsanwaltschaft bekannt geworden sei, dass die Anwältin des verdächtigen Schwagers Haftbeschwerde eingelegt habe. Der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner, sagte am Mittwochabend, er äußere sich dazu nicht. Die Anwältin des in Untersuchungshaft sitzenden Schwagers wollte sich ebenfalls nicht dazu äußern. Bei einer Haftbeschwerde prüft das nächsthöhere Gericht, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl vorliegen und ob die Entscheidung des Ermittlungsrichters richtig war.  Bei einem entsprechenden Beschluss wäre Florian R. bald wieder frei. Der Schwager der Vermissten Rebecca schweigt bislang in den Verhören. 

    Update vom 13. März, 17.54 Uhr: Die Suche nach der 15-jährigen Rebecca in einem Wald in Brandenburg ist am Mittwochnachmittag vorerst eingestellt worden. Wie es in den nächsten Tagen weitergehe, sei noch nicht entschieden, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Ob die Aktion bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin Ergebnisse gebracht hat, wollte sie nicht sagen.

    „Am Dienstag wurden vor Ort Spuren gesichert. Die Auswertung dauert an“, hieß es. Bereits von Donnerstag bis Samstag hatte die Polizei ein anderes Waldstück in der Nähe durchkämmt. Am Dienstag begann die Aktion bei Rieplos, dieses Mal mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW). Die Polizei vermutet, dass die seit dem 18. Februar verschwundene Schülerin getötet wurde. Ihr Schwager ist in U-Haft.

    Rebecca (Berlin) vermisst: Hat sie einen Mann im Internet kennengelernt?

    Update vom 13. März, 14.07 Uhr: Hatte Rebecca einen Mann im Internet kennengelernt? Rebeccas Mutter hat in einem „Bunte“-Interview (Ausgabe 12/2019, ab dem 14. März) angedeutet, dass ihre Tochter einen Mann im Internet kennengelernt habe.

    Bild.de berichtet vorab, dass sich die Mutter Brigitte Reusch gegenüber der Zeitschrift geäußert habe. Und zitiert Rebeccas Mutter: „Es gab da wohl tatsächlich jemanden. Einen Max oder Maxi.“ Das habe ihr Rebecca im Januar erzählt.

    Vermissten-Experte: Polizei und Familie haben Fehler gemacht 

    Update vom 13. März, 13.16 Uhr: Rebecca aus Berlin ist seit über 20 Tagen vermisst. Die Familie suchte auf eigene Faust, veröffentlichte Fotos und sprach mit der Presse über Details. Reagierte die Polizei zu spät?

    Focus.de hat in einem Interview den Experten Lars Bruhns zum Vermisstenfall Rebecca befragt. Lars Bruhns leitet die „Initiative Vermisste Kinder“. Seine Initative hatte nach seinen Angaben anfangs sogar Kontakt mit Rebeccas Schwester Vivian aufgenommen. 

    Suchaktionen von Angehörigen sieht Bruhns kritisch. „Es kommt in vielen Fällen vor, dass die Angehörigen sich selbst auf die Suche machen. Aber es kann sogar die Ermittlungen und die Suche behindern“, sagt Lars Bruhns gegenüber focus.de. Teilnehmer wären seiner Ansicht nach keine geschulten Kriminaltechniker. Spuren könnten verwischt werden. 

    „Die Gefahr besteht, dass ein solcher Zeuge andere, möglicherweise wichtige Hinweise aus seinem Gedächtnis löscht, weil er sie nicht für relevant hält. Dabei wäre der Polizei daran gelegen, womöglich gerade diese Information zu bekommen“, erklärt Bruhns im focus-Interview. Die Polizei hätte seiner Meinung nach die Kommunikation im Vermissten-Fall Rebecca viel früher steuern und an die Öffentlichkeit gehen müssen. UND: Es sei wenig hilfreich, wenn Familie und Polizei nicht mit einer Stimme sprechen. 

    Berlin: Vermisste Rebecca (15): Reiterinnen geben brisanten Hinweis

    Update vom 13. März, 11.11 Uhr: Die Berliner Polizei setzt die Suche nach der vermissten Rebecca am Mittwoch fort. „Wir sind wieder dort, wo wir gestern aufgehört haben“, sagte ein Sprecher am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bis zum Abend soll gesucht werden. 

    Mitglieder der Mordkommission sowie das Technische Hilfswerk (THW) mit „Spezialgerät“ seien in dem Wald bei dem Ort Rieplos 50 Kilometer südöstlich von Berlin im Einsatz.

     Update vom 13. März, 6.57 Uhr: Warum hatte die Polizei im Wald in Brandenburg die Suche nach Rebecca gestern wieder aufgenommen?  Wie die „BZ“ erfahren haben will, sollen zwei Reiterinnen angegeben haben, einen Mann dort gesehen zu haben, auf den die Beschreibung von Rebeccas Schwager passt. Außerdem soll der himbeerrote Kleinwagen dort gesehen worden sein. 

    Update vom 12. März, 20.10 Uhr: Die Polizei hat die Suche nach der Leiche der verschwundenen Rebecca am Dienstagabend vorläufig abgebrochen. Nach Einbruch der Dunkelheit haben die Kriminaltechniker und die Mitarbeiter des THW den Wald bei Rieplos verlassen. Dies berichteten Fotografen vor Ort. Die Polizei konnte noch nicht sagen, ob am Mittwoch in dem Waldstück die Suche fortgesetzt wird.

    Offenbar hatten Hinweise aus der Bevölkerung die Ermittler in das Waldstück geführt. Der Renault Twingo des verdächtigen Schwagers der 15-Jährigen war am Tag von Rebeccas Verschwinden und am darauffolgenden Tag auf der Autobahn erfasst worden.

    Vermisste Rebecca (15): Kriminaltechnik sichert Spuren - Gibt Reifenabdruck entscheidenden Hinweis?

    Update vom 12. März, 18.23 Uhr: Die Berliner Polizei setzt die Suche nach der seit 23 Tagen vermissten Rebecca (15) in einem Waldstück nahe Storkow fort. Laut Berliner Zeitung sagte ein Polizeisprecher jedoch, dass bisher keine Leiche gefunden wurde. Auch Mitarbeiter der Spurensicherung der Kriminaltechnik unterstützen demnach inzwischen die Polizei. Auch Beamte der Mordkommission, das THW und Bereitschaftspolizisten seien im Einsatz.

    Video: Die Suche nach Rebecca geht weiter

    Der B.Z. zufolge sind derzeit insgesamt 25 Leute vor Ort an der Suche beteiligt. Außerdem soll die Spurensicherung Gipsabdrücke von Reifenspuren genommen haben. Offenbar will die Polizei diese mit den Reifenabdrücken des roten Renault Twingo des tatverdächtigen Schwagers abgleichen. Wie die Bild berichtet, zogen sich am Nachmittag Mitarbeiter der Kriminalpolizei weiße Schutzanzüge über. Allerdings sei noch nicht klar, ob dies mit einem wichtigen Fund im Fall Rebecca zusammenhängt. Allerdings sind die Schutzanzüge häufig ein Anzeichen dafür, dass mögliche Spuren nicht verunreinigt werden sollen.

    Polizei sucht am See nach Rebecca

    Update vom 12. März, 15.58 Uhr: Wie der Berliner Kurier berichtet, suchen Beamte nach der vermissten Rebecca Reusch. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde auch das Technische Hilfswerk (THW) hinzugezogen. Zwölf Angehörige des THW seien demnach mit Spezialtechnik im Einsatz. Weiter habe eine Sprecherin dementiert, dass die Polizei mit Booten auf dem Wolziger See nach Rebecca suche.

    Lesen Sie auch bei fnp.de*: Vermisst! Polizei sucht nach Frau mit diesem Foto

    Update vom 12. März, 13.41 Uhr: Die Suche nach Rebecca wird einem Medienbericht zufolge fortgesetzt. Die Polizei sucht in einem Waldstück bei Storkow nahe Kummersdorf nach der vermissten 15-jährigen Schülerin aus Berlin, wie der Berliner Radiosender RBB via Twitter mitteilt. Am Dienstag war die Polizei am Wolziger See 50 Kilometer südöstlich von Berlin unterwegs. Dabei war nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auch das Technische Hilfswerk (THW) mit Booten. Bestätigen konnte die Pressestelle der Polizei das zunächst noch nicht bestätigen. Die dreitägige Suchaktion dort war am Sonntag zunächst ohne Erfolg abgebrochen worden. 

    Update vom 12. März, 12.31 Uhr: Von der 15-jährigen Rebecca aus Berlin fehlt noch immer jede Spur. Seit Tagen sitzt der Schwager in U-Haft. Die Familie glaubt weiter fest an seine Unschuld. Wie focus.de berichtet, zweifelt die Mutter von Rebecca an den Beweisen der Polizei.

    „Florian ist ein Familienmitglied. Ich kann doch jemanden wie ihn nicht einfach für schuldig halten, wenn es gar keine Beweise dafür gibt. Zwei Fotos reichen dafür nicht“, sagte Brigitte Reusch gegenüber focus.de.

    Fotos aus einem Überwachungssystem zeigen einen pinken Twingo am Tag des Verschwindens von Rebecca. Das System hat zudem das Auto einen Tag später auf der Autobahn A12 Richtung Frankfurt Oder erfasst. Nur der Schwager soll zu diesem Zeitpunkt den Twingo gefahren haben können. 

    Wegen eines Drogen-Geschäfts soll der verdächtige Schwager in Polen gewesen sein. Das hatten verschiedenen Medien aus Ermittlerkreisen erfahren und berichtet. Nach Aussage der Mutter von Rebecca, wie focus.de schreibt, hätten ihr Mann und sie diese Information durch die Presse erfahren. „Mein Mann hat das mit den Drogen nie gesagt“, beteuert sie gegenüber focus.de. Ihr Mann habe demnach der Presse nur gesagt, dass ihr Schwiegersohn nach Polen gefahren sei.

    Der tatverdächtige Schwager von Rebecca hat sich zu den Fahrten, laut Berliner Kurier berichtet, noch nicht geäußert.    

    Vermisste Rebecca (15): Eltern bekommen „komische Anrufe“ - mit schlimmen Anschuldigungen

    Update vom 12. März, 7.36 Uhr: Die Eltern der vermissten Rebecca sind mit den Nerven am Ende. „Wir kriegen komische Anrufe, dass wir die Mörder sind", erklärten sie in einem Gespräch mit RTL. „Wir verheimlichen nichts. Natürlich machen wir uns Sorgen um unsere Tochter."  

    Update vom 12. März, 6.10 Uhr: Wie geht es im Fall der vermissten Rebecca nun weiter? Wie der „Berliner Kurier“ erfahren haben will, wird derzeit erwogen, eine spezielle Ermittlungsgruppe in dem Fall zu bilden. Damit könnten die außergewöhnlich vielen Hinweise schneller abgearbeitet werden, weil mehr Personal zur Verfügung stünde. Der Mordkommission sitzt die Zeit im Nacken. Noch in diesem Monat, könnte ein Richter erneut über die Dauer der Untersuchungshaft von Rebeccas Schwager entscheiden.

    Wende im Fall Rebecca (15)? Beamter: „Das wäre ein Desaster“

    22.10 Uhr: Trotz 1200 Hinweise aus der Bevölkerung gibt es nach wie vor keine Spur von Rebecca Reusch. Ihr Schwager sitzt noch immer in Untersuchungshaft - bei einem Haftprüfungstermin muss entschieden werden, ob er auch in Untersuchungshaft bleibt. Nach Informationen der Berliner Morgenpost ist das aber fraglich. Die Indizien gegen den Schwager werden laut dem Bericht als dünn bewertet. Innerhalb der Polizei gebe es sogar die Befürchtung, dass die Ermittlungen komplett neu aufgerollt werden müssen. Damit würde alles wieder bei Null beginnen. „Das wäre ein Desaster“, so ein Beamter zur Berliner Morgenpost. Außerdem heißt es in dem Bericht, dass die Ermittler zunehmend verstimmt seien, weil sich Rebeccas Familie immer wieder öffentlich äußert und Einzelheiten aus den Ermittlungen preisgibt. 

    Vermisste Rebecca Reusch (15) aus Berlin: Keine neue Suchaktion der Polizei geplant

    22.00 Uhr: Die Arbeit der Polizei wurde bereits mehrfach kritisiert. Dabei steht vor allem der Schwager von Rebecca im Mittelpunkt. Die Polizei wird dafür kritisiert, dass sie ihn als Verdächtigen benannt hat. Der Vorwurf: Die Unschuldsvermutung werde dabei ausgehebelt. Er stehe damit als Täter da, obwohl es noch nicht einmal eine Anklage gegen ihn gibt. Stefan Conen, Verteidiger von Rebeccas Schwager sagte im RBB-Inforadio: „Und nicht nur im Ermittlungsverfahren, sondern bis zum Abschluss eines Verfahrens.

    Bislang blieb die Suche nach Rebecca erfolglos. 

    21.53 Uhr: Seit mittlerweile drei Wochen wird die Berliner Schülerin Rebecca vermisst, doch von ihr fehlt leider weiter jede Spur. Eine Polizeisprecherin bestätigt Bild.de, dass sich die Ermittler derzeit darauf konzentrieren, die Hinweise aus der Bevölkerung auszuwerten: „Das wird noch viel Zeit kosten.“ Bislang gingen laut dem Bericht mehr als 1200 Hinweise ein. Einen entscheidenden Hinweis hat es bislang aber offenbar nicht gegeben. Denn: Von weiteren geplanten sei derzeit nichts bekannt, zitiert Bild.de. 

    Alle News zur vermissten Rebecca aus Berlin vom 11. März

    13.23 Uhr: Von weiteren Suchaktion der Polizei ist bislang nichts bekannt. Die Polizei konzentriert sich im Vermisstenfall um Rebecca darauf, die über 1.200 Hinweise aus der Bevölkerung weiter auszuwerten. Das sagte eine Polizeisprecherin am Montag der Deutschen Presse Agentur. „Das wird noch viel Zeit kosten.“

    10.05 Uhr: Rebeccas Schwager könnte schon bald wieder auf freiem Fuß sein. Denn es scheint, als hätte die Polizei nichts Belastendes gegen den 27-Jährigen in der Hand. Seine Anwältin könnte einen Haftprüfungstermin beantragen und ihn so aus der U-Haft holen - das hat sie laut Bild-Informationen jedoch bislang noch nicht getan. 

    Wenn so ein Antrag gestellt wird, könnte er spätestens in zwei Wochen das Gefängnis verlassen. Denn laut Gesetz, darf eine Haftprüfung nicht länger als zwei Wochen dauern. Das heißt jedoch nicht, dass die Ermittlungen gegen ihn eingestellt werden würden. Die Staatsanwaltschaft könnte, wenn es neue Beweise gibt, einen neuen Haftbefehl erlassen.

    Video: Steht die Polizei im Fall Rebecca kurz vor der Aufklärung?

    Rebecca vermisst: Hat ein Drogen-Deal etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?

    Update vom 11. März, 9.16 Uhr: Noch immer gibt es keine Spur von der vermissten Rebecca aus Berlin. Ihr Schwager, der 27-jährige Florian R., sitzt wegen Mordverdachts in U-Haft und schweigt bisher zu allen Vorwürfen. Wie die Bild erfahren haben soll, wollte er mit dem Auto zu einem Drogen-Deal nach Polen fahren. Deswegen hätten Zeugen sein Auto auf der Autobahn gesehen. Allerdings gibt es auch Hinweise, dass der pinke Twingo auch in dem Waldstück, in dem die Polizei nach dem Mädchen gesucht hat, gesehen wurde.

    Am Sonntag (10. März) wurde die Suche nach dem Mädchen nicht weitergeführt. Ob die Polizei heute noch einmal das Waldstück durchkämmen wird oder möglicherweise neuen Hinweisen nachgehen wird, ist noch unklar.

    Alle News zu Rebecca aus Berlin vom 10. März

    19.45 Uhr: Es ist eines der vielen großen Rätsel im Fall Rebecca: Wohin genau war ihr Schwager Florian R. mit dem himbeerroten Twingo unterwegs, als er am Tag von Rebeccas Verschwinden von einer Verkehrsüberwachungskamera aufgezeichnet wurde? Der Tatverdächtige schweigt - doch nun will die Bild erfahren haben, was dahinter stecken könnte.

    Nach Informationen des Boulevardblatts soll ein Drogen-Deal der Grund für seine Fahrt gewesen sein - das soll Florian R. seinem Schwiegervater erzählt haben. Rebeccas Vater hatte Florian R. nach dessen Entlassung nach der ersten Festnahme zur Rede gestellt. Im Zuge dieses Gesprächs soll Florian R. dem Schwiegervater gestanden haben, dass er wegen eines Drogengeschäfts nach Polen gefahren sei. Gegenüber der Polizei soll der junge Mann dieses Geständnis jedoch nicht abgelegt haben - offenbar aus Angst, für diesen Drogen-Deal belangt zu werden. 

    Wie die Bild weiter berichtet, soll der Vater gegenüber dem Boulevardblatt gesagt haben: „Die Polizei wertet diese Aussage als Schutzbehauptung. Ich hatte ihm gesagt, er möge doch überlegen. Es ist doch viel schlimmer, als Mordverdächtiger im Gefängnis zu sitzen. Auch seine Anwältin soll ihm geraten haben, nichts zu sagen. Wir stehen weiter hinter ihm.“

    Video: Schwester von Rebecca gibt persönliche Einblicke

    Vermisste Rebecca: Schwager Florian R. ist polizeibekannt - Familie hält trotzdem zu ihm

    14.12 Uhr: Mittlerweile sind 1200 Hinweise bei der Polizei zu Rebeccas Verschwinden eingegangen. Diese müssen, nachdem die Suche in den Brandenburger Wälder erfolglos blieb, nun neu bewertet werden. Es bleibt abzuwarten, ob sie nun eine neue Spur verfolgen können. Rebeccas Familie glaubt immer noch, dass sie lebt. Ihre Mutter Brigitte (52) ruft daher alle auf: „Die Leute sollen in Kellern und Lauben gucken, sie wird irgendwo festgehalten.“ Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Rebeccas Familie hält zu ihrem Schwager Florian R.

    12.20 Uhr: Obwohl die Indizien gegen Florian R. sprechen, hält die Familie geschlossen zu ihm. Sie glauben an seine Unschuld. Der „Bild am Sonntag“ bestätigte Rebeccas Schwester Vivien das noch einmal: „Viele sprechen schlecht über uns, fragen, warum wir Florian noch decken. Das macht uns so traurig. Dass er ihr etwas angetan hat, ist undenkbar. Er ist ein ganz lieber Mensch.“ Von seiner kriminellen Vergangenheit kein Wort. Will die Familie es nicht wahrhaben oder hat sich Florian R. nach seiner Vergangenheit gewandelt und sitzt völlig zu Unrecht in U-Haft? Immerhin hat er mit Rebeccas Schwester Jessica inzwischen eine Tochter und seine Taten sind einige Zeit her. 

    Psychotherapeut und Trauma-Experte Dr. Christian Lüdke (58) erklärt gegenüber der bild.de (bezahlbarer Inhalt): „Die Familie befindet sich in einer seelischen Ausnahmesituation. Wenn der ­Täter ein Fremder ist, kann man die Wut nach außen projizieren. Ist es ein Familienangehöriger, schwankt man zwischen Zorn und Liebe. Das Gehirn ist mit der Verarbeitung zwei so unterschiedlicher Gefühle überfordert. Die Familie hat sich für Liebe entschieden.“ Weiterhin erklärt der Experte, dass es sich hier um eine ziemliche Belastungsprobe für die Familie handelt, da Florian R. mittlerweile ein fester Bestandteil der Familie ist. Für Rebeccas Eltern ist er wie ein Sohn und für Jessica ist er die große Liebe und Vater ihres Kindes. 

    Update vom 10. März, 7.07 Uhr: Auch weiterhin gibt es keine neue Informationen über den Verbleib der vermissten Rebecca aus Berlin. Die ältere Schwester der 15-Jährigen veröffentlichte ein Bild in einer Story auf Instagram, das sie Rebecca widmete. „Ich hoffe meine Gebete werden erhört“ schrieb Vivien in der Nacht zu Sonntag zu einem Bild ihrer Schwester. Sie widmete Rebecca zudem emotionale Worte, die sie mit einem Herz versah: „Ich liebe dich, Prinzessin“.

    Vermisste Rebecca (15): Ihr Schwager Florian R. ist der Polizei bereits bekannt

    22.17 Uhr: Zwar ist Rebeccas Schwager der Berliner Polizei bisher unbekannt gewesen, jedoch nicht den Kollegen in Brandenburg. 2014 wurde er, wie bild.de berichtet, bereits schon einmal wegen Verstoßes gegen das Waffen-und Sprengstoffgesetz in Frankfurt (Oder) zu einer Geldstrafe verurteilt. Er soll dabei illegal mit „Polenböllern“ gehandelt haben.  

    Vermisste Rebecca: Suche wird am Sonntag nicht fortgesetzt

    21.25 Uhr: Auch der dritte Tag der Suche blieb ohne Ergebnis. Gegen 17.30 Uhr wurde die Suche der Mordkommission nach Rebecca in Brandenburg für heute eingestellt. Jedoch keimte kurzzeitig Hoffnung auf Klärung des Falls auf, als Leichenhunde gegen 17 Uhr am Storkower Kanal nahe der Friedersdorfer Hauptstraße anschlugen. Die Spürhunde hatten einen verdächtigen Geruch aufgenommen. Jedoch entpuppte die Hoffnung sich kurz danach als Fehlalarm. Die Hunde hatte lediglich ein totes Tier aufgespürt. Wie das Lagezentrum der Polizei mitteilte, soll die Suche am Sonntag nicht weitergeführt werden.

    So trauert Rebeccas Schwester Vivien um sie

    17.33 Uhr: Noch immer fehlt jede Spur von Rebecca. Vor allem ihre ältere Schwester Vivien trauert öffentlich und postet immer wieder Bilder von sich und ihrer kleinen Schwester. So teilte sie am 7. März Bilder, die sie in verschiedenen Lebenslagen zeigten. Auch Kinderfotos von Rebecca waren dabei. 

    Außerdem schreibt Vivien: „Weihnachten 2002 haben meine große Schwester und ich uns eine kleine Schwester gewünscht. Neun Monate später warst du da, mein kleiner Engel. Bitte helft mir, meine kleine Schwester zu finden!“

    Vivien postete mehrere Bilder, die sie und ihre Familie (samt Rebecca) zeigen.

    „Ich schaue unsere Bilder an. Ich schaue deine Bilder an. Mein Herz ist gebrochen. Du fehlst mir so sehr“, schreibt Vivien weiter und endet mit den Worten: „Die Hoffnung stirbt zuletzt ... “

    Die Familie hofft demnach nach wie vor, Rebecca noch lebend zu finden. Außerdem steht die Familie noch immer hinter dem Schwager Florian R. Laut Rebeccas Vater hätte die mysteriöse Twingo-Fahrt des Schwiegersohnes andere Gründe. „Die ganze Nummer hängt mit einer anderen Sache zusammen, die ich aber nicht sagen darf,“ so Rebeccas Vater gegenüber RTL. In der Bild-Zeitung appellierte er jedoch an seinen Schwiegersohn, endlich sein Schwiegen zu brechen. 

    Von Rebecca fehlt noch immer jede Spur

    16.27 Uhr: Wie die Welt berichtet, verschickte Rebecca noch kurz vor ihrem Verschwinden eine WhatsApp Nachricht. Danach war ihr Handy aus und ihre Mutter konnte sie nicht mehr erreichen. Ihr Vater vermutet daher, dass sie irgendwo festgehalten werde, da sie sich sonst immer sofort melde, sobald sie sich nur fünf Minuten verspätete. 

    15.16 Uhr: Entgegen der üblichen Ermittlungen soll die Mordkommission massiv vor Ort sein, wie die Polizei gegenüber Focus.de bestätigte. Auch dies deute darauf hin, dass der einzige Zeuge mit einem heißen Tipp mehr als nur den himbeerroten Twingo in dem Waldstück beobachtet haben könnte. Zudem soll die Mordkommission inzwischen auch den Einsatz von Tauchern erwägen, da das Waldstück an einen See grenze.

    Suche nach Rebecca: Suchaktion am Wolziger See

    14.36 Uhr:Die Polizei verlagert den Schwerpunkt der Suche weiter nach Westen in Richtung des Wolziger Sees. Spezielle Spürhunde der Polizei zur Unterstützung aus anderen Bundesländern wie Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen wurden nach Brandenburg gebracht. Auch Polizeiautos aus Thüringen wurden gesehen. Am Freitag hatte die Polizei zudem private Suchhunde eingesetzt. Mehrere Autos entsprechender Vereine oder Firmen mit Nummernschildern aus Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurden von der Polizei mit Blaulicht zu dem Wald eskortiert, wie jetzt bekannt wurde.

    12.31 Uhr: Nach Informationen der „Bild“- Zeitung handelt es sich bei der Anwältin des Schwagers um die ehemalige Polizistin Petra Klein. „Als ehemalige Kriminaldirektorin und Fachanwältin für Strafrecht verfüge ich über ein breites Spektrum an Erfahrung sowohl in der Aufdeckung von Straftaten als auch in der Strafverteidigung“, schreibt sie auf ihrer Homepage. 

    Berliner Polizei sucht weiter mit Spürhunden nach Rebecca

    11.33 Uhr: Den dritten Tag in Folge sucht die Berliner Polizei mit einer Hundertschaft und Spürhunden nach der verschwundenen 15-jährigen Rebecca. Erneut werde das weitläufige Waldgebiet bei Kummersdorf rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin durchkämmt, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die Beamten wollten wie in den vergangenen beiden Tagen wieder etwa zwischen 11.00 und 11.30 Uhr starten, in etwa da, wo sie am Freitag bei Einbruch der Dunkelheit aufgehört hätten. 

    Inzwischen seien in den knapp drei Wochen mehr als 1000 Hinweise zu dem Fall eingegangen, sagte die Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die würden alle geprüft und dann je nach möglicher Bedeutung priorisiert. Dabei seien aber auch viele Hinweise, die nicht brauchbar seien.

    9.06 Uhr: Seit inzwischen fünf Tagen sitzt der tatverdächtige Schwager von Rebecca (15) in Untersuchungshaft. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hat sich Florian R. inzwischen eine Anwältin genommen. Er freue sich auf ihren Besuch in der U-Haft, hieß es.

    Update vom 9. März, 6.13 Uhr: Schon seit fast drei Wochen wird die 15-jährige Rebecca vermisst. Am Freitag durchsuchten Polizisten einen Wald bei Kummersdorf in Brandenburg - rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Eingesetzt wurden zwölf Suchhunde aus Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch heute soll die Suche fortgesetzt werden. Erneut konzentriere sich der Einsatz laut Polizei auf das weitläufige Waldgebiet südöstliche von Berlin. 

    Vermisste Rebecca: Erfahrene Ermittler „überrascht und irritiert“ über ein Detail 

    22.57 Uhr: Die Suche nach der vermissten Rebecca in einem Waldstück bei Brandenburg wird auch am Samstag fortgesetzt. Das gab ein Polizei-Sprecher am Freitagabend bekannt. Erneut ist die Polizei mit einer Hundertschaft im Einsatz. Man stelle sich auch darauf ein, die Suche am Samstag fortzusetzen. 

    21.52 Uhr: Er könnte einer der Schlüssel im Fall der verschwundene Rebecca aus Berlin sein: der himbeerrote Renault Twingo von Rebeccas Schwester. Nach Informationen des Berliner Kuriers wurde das Fahrzeug nun wieder der Halterin übergeben und vor dem Haus der Familie gesichtet. In dem Wagen wurden sowohl Haare von Rebecca, als auch die Fasern einer ebenfalls verschwundenen Fleece-Decke gefunden, weswegen der Renault mehr oder weniger zum Mittelpunkt der laufenden Ermittlungen wurde.

    Darüber hinaus war der Schwager der Verschwundenen, der derzeit als Hauptverdächtiger gehandelt wird, in dem Auto zwischen dem 18. und 19. Februar - dem Zeitpunkt von Rebeccas Verschwinden - unterwegs. Am Donnerstagabend wurde das Fahrzeug nun wieder den Besitzern übergeben, nachdem die Spurensicherung abgeschlossen wurde. Obwohl dieses Vorgehen juristisch als „normal“ einzustufen ist, zeigen sich erfahrene Ermittler „überrascht und irritiert“ über den frühen Zeitpunkt der Rückgabe.

    Nach Aussagen der Familie, gebe es für die Spuren im Auto von Rebeccas Schwester eine logische Erklärung. In Ermittlerkreisen erhärteten die gefundenen Haare jedoch den Verdacht, dass Florian R., der Schwager der Vermissten, etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte.

    18.08 Uhr: Die zweite von der Polizei groß angelegte Suche nach der vermissten Rebecca wurde am Freitagabend erneut ohne Erfolg beendet. Eine Hundertschaft von Polizisten hatte den ganzen Tag gemeinsam mit zwölf Suchhunden ein Waldstück bei dem Ort Kummersdorf durchkämmt. Unklar ist noch, ob die Suche am Samstagmorgen am selben Ort fortgeführt wird. 

    Vermisste Berlinerin Rebecca: Deshalb wird sie mit diesem Pony-Foto gesucht

    14.32 Uhr: Schmolllippen, blaue Augen und blonder Pony. Rebecca Reusch wird seit nunmehr über zwei Wochen mit einem Foto gesucht, das von ihrem Instagram-Account stammt. Es wurde offensichtlich mit Beauty-Filtern bearbeitet. Warum also dieses Foto für die öffentliche Suche gewählt?

    Die „Welt“ ging dem auf dem Grund. Die Erklärung ist simpel. Die Familienangehörigen bestimmen über die Bilder der Vermissten. So erklärte eine Sprecherin des Berliner Landeskriminalamtes: „Das sind die Bilder, auf denen man die Kinder auch erkennt. Wir sind davon abhängig, dass sie uns diese Fotos geben.“ Es sei ja „nicht im Sinne der Sache“, dass die Verwandten Fotos weitergeben, auf denen die Vermissten sich selbst nicht ähnelten.

    Im Fall von Rebecca gibt es noch eine andere Erklärung: Wie Rebeccas Vater dem Sender „n-tv“ sagte, habe die Familie so gut wie keine ungefilterten Fotos von Rebecca. „Nur das Bild von der Konfirmation im letzten Jahr.“

    Mit diesem Foto sucht die Polizei nach Rebecca.

    Medienpsychologe Joe Groebel ist gespalten. So habe sich das „Einfühlungsvermögen mit dem Opfer durch die Präsenz des Bildes erhöht. Durch die ständige Wiederholung rückt einem das Mädchen vermeintlich näher, man hat das Gefühl, es zu kennen“, so der Experte in der „Welt“. Für die Fahndung sei das Foto jedoch sicher nicht optimal, aber es habe dazu geführt, dass Aufmerksamkeit entstanden sei. Hoffen wir, dass Rebecca bald gefunden wird.

    11.43 Uhr: Wie die Polizei Berlin nun bestätigt, startete der neue Sucheinsatz einer Hundertschaft im gleichen Gebiet, wie am gestrigen Donnerstag. Demnach wird auch heute in einem Waldstück bei Storkow nach dem vermissten Mädchen gesucht. 

    Vermisste Rebecca aus Berlin: Staatsanwaltschaft kritisiert Familie

    10.34 Uhr: Wie die Welt nun berichtet, gibt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Rebeccas Familie eine Teilschuld für die bislang schleppenden Ermittlungen. „Es bringt immer eine gewisse Unruhe rein und es ist für die Ermittlungen immer ein bisschen störend, wenn zu viele Interviews von außen in die Ermittlungen reinwirken. Doch sie hat natürlich auch ein Recht sich zu äußern“, erklärt Martin Steltner, Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, in dem Interview. Dieser Umstand sei nicht unbedingt glücklich für die Ermittlungen, die sowieso schleppend verlaufen. Den Gang an die Öffentlichkeit wolle er jedoch nicht im Einzelnen bewerten. „Wir haben keinerlei Hinweise, dass Rebecca noch lebt. Wir wissen nach wie vor nicht wo Rebecca ist und wir tun alles, um dies zu klären“ erklärt Steltner weiter. 

    10.19 Uhr: Wie eine Polizeisprecherin gegenüber der B.Z. bestätigt, konzentriert sich die am heutigen Freitag eingesetzte Hundertschaft erneut auf das Waldstück, das bereits am Donnerstag durchkämmt wurde: „Die Suchmaßnahmen werden im Laufe des Tages wieder aufgenommen und konzentrieren sich wieder auf das Waldgebiet südöstlich von Berlin.“

    Lesen Sie auch: Wer hat Frank M. aus Rostock gesehen? Er bedarf medizinischer Hilfe, berichtet nordbuzz.de*

    Rebecca Reusch aus Berlin: Polizei dementiert Aussage

    9.24 Uhr: Wie die Bild in ihrer Freitagsausgabe berichtet, wird im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin noch immer wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts ermittelt. „Der Haftbefehl lautet auf Totschlag“, erklärt Martin Steltner, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin. Am Donnerstag berichtete zunächst der Tagesspiegel, dass der Vermisstenfall mittlerweile als Mord eingestuft werde. „Dazu müsste man genau wissen, was in der Zeit vor ihrem Verschwinden im Haus passiert ist. Das aufzuklären, genau daran arbeiten die Kollegen der Mordkommission“, so Steltner. 

    8.10 Uhr: Die Suche nach Rebecca aus Berlin geht auch an Tag 19 nach dem Verschwinden des Mädchens weiter. Wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, seien für diesen Freitag neue Suchaktionen geplant. 

    Auch die mehr als 300 Hinweise, die nach einer ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend bei den Ermittlern eingingen, würden von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt weiter geprüft. Die Gesamtzahl der Hinweise lag damit am Donnerstag bei rund 700.

    Update vom 8. März, 6.25 Uhr: Die Polizei Brandenburg ist sauer auf die Berliner Staatsanwaltschaft und ihr Vorgehen im Fall der vermissten Rebecca. Die Staatsanwaltschaft hatte im Zuge der Ermittlungen verraten, dass das sogenannte Kesy-System das Nummernschild des himberroten Renault Twingo erkannt hatte. Der Schwager von Rebecca war mit diesem Fahrzeug am 18. und 19. Februar offenbar zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) unterwegs gewesen. Ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums sagte nun dem Berliner Tagesspiegel: „Wir sind stinksauer, dass die Berliner Behörden Details zu der Anlage und zum Standort einfach ausposaunt haben.“

    Eine sehr deutliche Ansage. Die Herausgabe dieser Informationen erschwere die Fahndung nach Autodieben und anderen Straftätern, da zukünftige Straftäter nun wüssten, wie sie sich zu verhalten hätten. Der Berliner Polizei-Berufsverband „Unabhängige“ kritisierte im Tagesspiegel: „Die Einsatztaktik der Polizei zu veröffentlichen, ist eigentlich der Supergau.“

    Schwager von Rebecca tatverdächtig: Schwester spricht über heiklen Moment

    22.01 Uhr: Die bislang veröffentlichten Indizien gegen den Schwager der vermissten Rebecca sind erdrückend, die Ermittler halten Florian R. noch immer für dringend tatverdächtig. Im Gespräch mit der Bild berichtet Vivien Reusch, ältere Schwester der vermissten Rebecca, über einen besonders heiklen und bedrückenden Moment. 

    Demnach glaube die 23-Jährige noch immer an die Unschuld ihres Schwagers. „Nachdem die Mordkommission uns die Indizien präsentierte, sagte der Ermittler: ,Was wollen Sie denn noch alles hören, bis Sie glauben, dass er schuldig ist?’ Die hatten von Anfang an nur einen Schuldigen“, erklärt Vivien. Und auch die restliche Familie scheint noch immer hinter dem 27-Jährigen zu stehen. Am Mittwoch äußerte sich auch Vater Bernd über eine mögliche Schuld seines Schwiegersohns. Der 55-Jährige stärkt Florian R. ebenfalls den Rücken. 

    20.23 Uhr: Die Polizei Berlin hat nun auch offiziell das Ende der Suche nach der vermissten Rebecca in dem besagten Waldstück bei Storkow über Twitter bekanntgegeben. Über weitere Sicherheitsmaßnahmen werde die dritte Mordkommission entscheiden.

    Rebecca Reusch aus Berlin: Polizei gibt Suche auf - und trifft Entscheidung

    19.45 Uhr: Seit über zwei Wochen fehlt von Rebecca Reusch aus Berlin jede Spur. Daher hatten die Ermittler auf die bekannte TV-Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ zurückgegriffen. Moderator Rudi Cerne hat sich nun über den außergewöhnlichen Fall geäußert.

    18.19 Uhr:

    Die Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca in einem Waldstück in Brandenburg ist am Donnerstagabend erfolglos eingestellt worden. Die Suche werde weitergehen, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei zum Abschluss des siebenstündigen Einsatzes. Diese Entscheidung ist also gefallen. Es sei aber noch nicht bekannt, wann und wo. Unterdessen sind bei der Polizei weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fall eingegangen, die Zahl erhöhte sich auf rund 700.

    Mit einer Hundertschaft Polizisten, Suchhunden und einem Hubschrauber wurde am Donnerstag seit 11.00 Uhr ein Waldgebiet nahe dem Ort Storkow südöstlich von Berlin durchkämmt. Die 15-Jährige aus Berlin wird seit dem 18. Februar vermisst. Ihr Schwager ist seit Montag in Untersuchungshaft. Der Deutsche wird verdächtigt, die Jugendliche getötet zu haben. Eine Leiche wurde bisher aber nicht gefunden.

    Rebecca Reusch aus Berlin: Warum berichtet die „Tagesschau“ nicht über den Fall?

    18.01 Uhr: Wie bereits angekündigt und wohl erwartet stellt die Polizei die Suche nach Rebecca Reusch für heute ein. Ob die Beamten morgen weitersuchen werden, ist laut Tagesspiegel-Reporter Felix Hackenbruch bislang noch unklar.

    17.55 Uhr: Der Fall rund um die vermisste Rebecca wirft weiter hohe Wellen - doch in der „Tagesschau“ war das Verschwinden noch kein Thema. Warum der Fall in Deutschlands wichtigster Nachrichten-Sendung noch nicht aufgegriffen wurde, lesen Sie hier.

    17.16 Uhr: Die Suche nach der vermissten Rebecca wird bis mindestens 18 Uhr weitergehen. Sollte bis dahin etwas gefunden werden, kann die Suche im schlimmsten Fall auch nach Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt werden. Die Polizei sucht in einem Waldstück, das nur 16 Kilometer von der Autobahnbrücke auf der A2 entfernt ist, bei der das automatische Kennzeichenerfassungssystem der Polizei (KESY) den himbeerroten Renault Twingo erfasst hatte. 

    Rebecca Reusch aus Berlin: Suche soll bis etwa 18 Uhr andauern

    16.26 Uhr: Wie nun Focus Online berichtet, sucht die Hundertschaft der Polizei offenbar bereits seit 11 Uhr Vormittags in dem Waldstück bei Storkow. Am frühen Nachmittag wurde die Suche demnach für eine kurze Pause unterbrochen. Bis etwa 18 Uhr soll der Wald durchkämmt werden, dann könnte es für die Suche möglicherweise zu dunkel werden. "Wir müssen uns den Lichtverhältnissen anpassen. Es kommt aber darauf an, was wir finden. Im schlimmsten Fall werden wir die Suche auch nach Einbruch der Dunkelheit fortsetzen", erklärt eine Sprecherin der Polizei. 

    Bei der Suche helfen etwa 90 Polizisten, drei Leichenspürhunde, ein Personensuchhund und Kriminaltechniker, wie Focus Online wissen will. Wie der Tagesspiegel berichtet, sollen auch Anwohner in Kummersdorf befragt worden sein. Demnach sollen sich in dem durchsuchten Waldstück auch mehrere Lauben befinden. 

    15.52 Uhr: Die Suchaktion der Berliner Polizei erfolgt noch immer, nun kritisieren Strafverteidiger das Vorgehen von Ermittlern und auch Medien. Die Darstellungen untergrüben die Unvoreingenommenheit und Fairness gegenüber einem Verdächtigen, dem Schwager der Jugendlichen, „in der frühesten Phase des Verfahrens“, erklärte die Vereinigung Berliner Strafverteidiger am Donnerstag.

    Man fordere von der Presse, die Vorverurteilung einzustellen. Zudem sei es auch an der Staatsanwaltschaft, „dem rechtswidrigen Treiben von mindestens Teilen der Ermittler entgegenzutreten“. Diese korrumpierten mit der Weitergabe von Informationen an Medien „die Verfahrensfairness möglicherweise irreparabel“.

    15.07 Uhr: Wie die Polizei nun bekanntgab, suchen insgesamt rund 90 Polizisten nach Rebecca. Bei der Suche im Waldgebiet bei Storkow sind demnach auch 4 Diensthunde im Einsatz.  

    14.17 Uhr: Die Suche soll sich nach Angaben der Brandenburger Polizei auf den Ortsteil Kummersdorf konzentrieren. Es gehe um ein Gebiet an der Hauptstraße Richtung Görsdorf. Die Hundertschaft durchkämmt das Gebiet mit Stöcken und Schaufeln. 

    Der Einsatz soll noch bis 18 Uhr laufen. 

    13.47 Uhr: Wie der Tagesspiegel nun berichtet, wird der Vermisstenfall Rebecca mittlerweile nicht mehr als Totschlag, sondern inzwischen als Mordfall behandelt. 

    13.10 Uhr: Wie die Polizei Berlin nun bestätigte, sucht eine Hundertschaft momentan mit einem Hubschrauber in der Umgebung von Storkow. Dabei wird aktiv einem eingegangenen Hinweis nachgegangen. 

    Rebecca aus Berlin vermisst: Polizei sucht mit Hundertschaft

    13.01 Uhr: Wie die Bild berichtet wird aktuell mit einer Hundertschaft nach dem Leichnam des Mädchens gesucht. Die Polizei sucht offenbar im Bereich zwischen Wolzig und Kunersdorf (Ostbrandenburg) nach Hinweisen oder gar dem Mädchen selbst. An der Suche beteiligt ist demnach unter anderem ein Hubschrauber. 

    Im Gespräch mit Rudi Cerne deutete Chefermittler Michael Hoffmann bei Aktenzeichen XY bereits einen möglichen Ablageort der Leiche an. „Wir erhoffen uns Hinweise von Personen, die Gegenstände oder Verdächtiges möglicherweise im Wald aufgefunden haben“, erklärte Hoffmann im ZDF. Bei dem nun durchsuchten Gebiet in Ostbrandenburg handelt es sich ebenfalls um ein Waldstück. 

    10.43 Uhr: Wer hat den dringend Tatverdächtigen Florian R. auf der Fahrt Richtung Frankfurt an der Oder gesehen und kann Hinweise zu seinem Zielort sagen? Die Ermittler bitten noch immer um wichtige Hinweise. Am Mittwochmorgen äußerte sich das ZDF dann zu den bislang eingegangenen Zuschauer-Hinweisen. Demnach standen die Telefone den kompletten Abend nicht still. 

    Aktenzeichen XY sucht nach Rebecca Reusch aus Berlin: Ermittler mit düsterem Verdacht

    9.43 Uhr: Nach der Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ist das Rätsel um die verschwundene Rebecca noch immer mysteriös. Leiter der 3. Berliner Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Michael Hoffmann, bat dabei nicht nur Augenzeugen sich zu melden, sondern veröffentlichte ebenfalls weitere wichtige Informationen. Demnach verschwanden zusammen mit Rebecca nicht wie bislang angenommen lediglich ihre rosa Jacke, schwarze Schuhe, eine lila Fleecedecke und ein Rucksack der Marke „Vans“, sondern ebenfalls ein weißer Kapuzenpulli, eine rosa Handtasche, eine pinke Sofortbildkamera der Marke Fuji und ein rosa Geldbeutel der Marke „Michael Kors“. Wer hat diese Gegenstände gefunden? 

    „Wir gehen inzwischen fest davon aus, dass es sich hierbei um ein Tötungsdelikt handelt. Der Tatverdacht gegen den Schwager hat sich erhärtet, er schweigt jedoch zur Sache“, erklärte Michael Hoffmann am Mittwochabend. Dann äußert der Ermittler einen düsteren Verdacht: „Wenn wir das Telefonverhalten von Rebecca und die Auswertung der Router-Daten im Haus des Schwagers beachten, kommen wir zu dem Schluss, dass Rebecca das Haus nicht verlassen haben dürfte. Zu dieser Zeit war der Schwager allein mit Rebecca.“ 

    Zusammen mit Rebecca verschwanden ein roter Rucksack, eine rosa Handtasche und eine pinke Sofortbildkamera. 
    Rebecca war mit einem weißen Kapuzenpulli, einer rosa Plüschjacke und schwarz-weißen „Vans“ bekleidet.

    Wie Michael Hoffmann bei Aktenzeichen XY weiter berichtete, werden auch explizit Freunde und das engere Umfeld des dringend Tatverdächtigen angesprochen: „Wir haben uns entschlossen das Bild des Tatverdächtigen zu veröffentlichen. Wer kann etwas zum Bekanntenkreis sagen? Wer kennt Ankerpunkte zwischen ihm und Frankfurt/Oder?“ 

    Noch immer keine Spur von Rebecca aus Berlin

    Update vom 7. März 2019, 06.18 Uhr: Nach der Veröffentlichung neuer Informationen und Fotos zu dem Fall der vermissten Rebecca hofft die Berliner Kriminalpolizei auf entscheidende Hinweise aus Brandenburg. Dort war der verdächtige Schwager des Mädchens kurz nach ihrem Verschwinden zweimal mit dem Auto der Familie unterwegs. Die Polizei sucht seit vielen Tagen intensiv nach der 15-Jährigen oder ihrer Leiche. Mit der neuen Öffentlichkeitsfahndung hat sie diese Suche auch auf das östliche Brandenburg ausgeweitet.

    Rebecca war in den Morgenstunden des 18. Februar aus dem Haus der Schwester verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. Nach Ansicht der Ermittler hatte sie zum Zeitpunkt ihrer mutmaßlichen Tötung das Haus ihres Schwagers wohl nicht verlassen. Das sagte Michael Hoffmann vom Landeskriminalamt Berlin in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend. Der dringend tatverdächtige Schwager von Rebecca sei zur mutmaßlichen Tatzeit allein mit ihr im Haus gewesen. Dies ergebe sich vor allem aus dem Telefonverhalten Rebeccas und den Router-Daten im Haus des Schwagers.

    Rebecca (15) vermisst: Das steckt hinter dem Schweigen ihres Schwagers - Schwester verteidigt ihn

    22.02 Uhr: Der Fall Rebecca wurde Mittwochabend bei Aktenzeichen XY diskutiert. Neue Erkenntnisse gab es zunächst nicht, die Polizei bestätigte lediglich, dass es sich vermutlich um ein Tötungsdelikt handle. Da alles darauf hindeute, dass Rebecca das Haus ihres Schwagers nie selbst verlassen habe, gelte der 27-Jährige als dringend tatverdächtig. Am Ende der Sendung gibt ein Beamter des LKA München bekannt, dass sich außerordentlich viele Zuschauer telefonisch gemeldet hätten und sie gar nicht alle Anrufe beantworten könnten. Vielleicht kommt man der Aufklärung des Falls Rebecca dadurch ein Stückchen näher. Genauere Informationen zur Sendung finden Sie hier. 

    Rebecca Reusch vermisst: Das steckt hinter dem Schweigen ihres Schwagers

    20.50 Uhr: Seit Montag befindet sich Rebeccas Schwager in Untersuchungshaft. Während die gesamte Familie des Mädchens Stellung bezieht, schweigt der Tatverdächtige vehement. Kriminalpsychologe Helmut Kury bewertet dieses Verhalten gegenüber focus.de als „merkwürdig“. „Wenn er nichts mit dem Verschwinden von Rebecca zu tun hat, sollte man annehmen, dass er alles tut und sagt, um zur Aufklärung eines möglichen Verbrechens beizutragen“, so Kury. 

    Auch Kriminalist und Profiler Axel Petermann äußert sich bei Focus Online zum Schweigen des Tatverdächtigen. Sein Verhalten könne zweierlei Gründe haben. Entweder er wolle nichts vor seiner Familie eingestehen oder er mache schlichtweg Gebrauch von seinem Recht zu schweigen. „Der Verdächtige könnte taktieren und abwarten, was man ihm vorwirft, beziehungsweise welche Beweise gegen ihn vorliegen. Aus Angst vor der Strafe könnte er darauf hoffen, dass man ihm eine Tat nicht beweisen kann“, meint Petermann gegenüber des Online Portals. Durch sein Schweigen würde Rebeccas Schwager sich jedoch die Möglichkeit nehmen, eine Tat zu erklären oder sich selbst zu entlasten. 

    Berlin: Rebecca vermisst - Schwager schweigt und bleibt in U-Haft

    Ändert der Tatverdächtige sein Verhalten nicht oder gibt es keine neuen Beweise, die ihn entlasten, muss Rebeccas Schwager in U-Haft bleiben, wie die „Bild“ berichtet. Er könne jedoch eine Haftprüfung beantragen, die innerhalb von 14 Tagen vor dem Ermittlungsrichter stattfinden müsse. Würde diese für ihn negativ ausfallen, müsse der 27-Jährige weitere drei Monate bis zur nächsten Prüfung in Haft bleiben. Insgesamt könne er jedoch maximal sechs Monate in Untersuchungshaft bleiben. Ausnahmefälle gebe es nur, wenn zum Beispiel die Ermittlungen besonders schwierig seien.

    Rebecca (15) vermisst: Polizei verteidigt Bildauswahl

    16.42 Uhr: Die Berliner Polizei hat im Vermisstenfall Rebecca die Auswahl der Fotos des Mädchens verteidigt, die bei der Suche eingesetzt wurden. Unter anderem hatte die „Süddeutsche Zeitung“ kritisiert, dass eines der Porträtbilder kein realistisches Foto sei, sondern möglicherweise von ihr selbst oder Freunden digital bearbeitet und verschönert worden sei. 

    Das Foto zeigt das Mädchen zudem deutlich geschminkt. Ein Polizeisprecher sagte dazu: „Wir müssen uns danach richten, Bilder zu nehmen, von denen die Angehörigen sagen, dass sie dem Gesuchten sehr ähnlich sehen.“ Bei der Auswahl sei man auf die Unterstützung der Familie angewiesen. Beide Fotos seien unter diesen Gesichtspunkten ausgewählt worden.

    Rebecca Reusch vermisst: Aktenzeichen XY berichtet über Vermisstenfall

    15.29 Uhr: Der Vermisstenfall Rebecca Reusch bewegt ganz Deutschland. Am Mittwochabend berichtet nun auch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ über das Mädchen. Die Ermittler und Moderator Rudi Cerne erhoffen sich neue Hinweise auf den Verbleib der 15-Jährigen. 

    13.17 Uhr: Nun veröffentlicht auch die Polizei Berlin Fotos des Autos des dringend tatverdächtigen Mannes. Auch die lilafarbene Decke, die zuvor von den Eltern des Mädchens erwähnt wurde, wird auf einem der Bilder gezeigt.  

    12.58 Uhr: Wie Focus Online berichtet, äußerte sich die Staatsanwaltschaft nun mit weiteren Informationen zu dem Vermisstenfall. In dem veröffentlichten Statement wird bestätigt, dass das Familienauto von einem Kennzeichenerkennungssystem am Tag des Verschwindens von Rebecca um 10.47 Uhr auf der A12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder registriert wurde. Ein weiteres Mal dann am Folgetag um 22.39 Uhr. Die Staatsanwaltschaft bestätigte ebenfalls, dass zu diesen genannten Zeiten nur der Schwager Zugriff auf das Auto hatte. 

    Die Ermittler wenden sich nun an die Bevölkerung.

    Die Ermittler wenden sich nun mit einem Foto des dringend Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit und bitten um Mithilfe.

    • Wer hat das Auto des Tatverdächtigen am Vormittag des 18. Februar 2019 und/oder in den Nachtstunden vom 19. zum 20. Februar gesehen? 
    • Wer kann Angaben zu Aufenthaltsorten des Tatverdächtigen zu diesen Zeiten machen? 
    • Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Bezugspunkte von ihm benennen, die zwischen Berlin und Frankfurt/Oder liegen? 
    • Wer kann Angaben zum Verbleib der abgebildeten Fleecedecke (Größe ca. 150 × 200 cm) machen, die seit der Tat aus dem Haushalt des Tatverdächtigen fehlt?

    Hinweise nehmen die Ermittler unter 030 / 4664911333 entgegen. 

    Video: Neue Zeugin glaubwürdig?

    12.17 Uhr: Im Interview mit RTL äußerte sich nun Bernd Reusch, der Vater des vermissten Mädchens. „Man versucht normal weiterzumachen, aber es ist schwer“, versucht der 55-Jährige seine Gefühle auszudrücken. Trotz aller durch die Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfe nimmt der Familienvater seinen Schwiegersohn in Schutz: „Manch einer würde ihm an die Gurgel gehen, aber wir glauben es nicht. Er macht sowas nicht, es passt nicht. Das geht nicht.“ 

    Und auch die Fahrt des Schwagers Richtung Frankfurt an der Oder kann Bernd Reusch begründen: „Die ganze Nummer hängt mit einer anderen Sache zusammen, die ich aber nicht sagen darf und ich hoffe, dass sich das jetzt aufklärt.“ 

    Währenddessen behauptet Samantha J. aus Berlin, Rebecca noch am Tag des Verschwindens an einer Bushaltestelle gesehen zu haben. „Ich hatte Rebecca schon öfter gesehen und mir war klar, dass sie es zu 100% ist“, so die Schülerin. Trotzdem verdächtigt die Polizei auch weiterhin den Schwager der Vermissten des Totschlags. Im Interview mit RTL wandte sich der Vater dann noch mit einem seltsamen Appell an seinen Schwiegersohn. Obwohl der 55-Jährige noch immer an die Unschuld seines Schwiegersohns glaubt, bittet er ihn: „Florian, rede einfach! Klär das, damit die ganze Suche in die andere Richtung geht. In die richtige Richtung. Damit wir Becci finden.“ 

    Rebecca (15) vermisst: Mutter rechtfertigt eindeutige Indizien gegen tatverdächtigen Schwager

    Berlin - Ganz Deutschland nimmt Anteil am Schicksal der vermissten Rebecca aus Berlin. Seit dem 18. Februar fehlt von der 15-Jährigen jede Spur, am Montag wurde dann erneut der Schwager des Mädchens festgenommen. Florian R. sitzt seitdem in Untersuchungshaft in Berlin-Moabit. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-Jährigen Totschlag des Mädchens vor, obwohl noch keine Leiche entdeckt wurde. 

    Aufgrund mehrerer Indizien hält die Polizei Berlin Rebecca jedoch für tot, einige Punkte scheinen gegen den Schwager zu sprechen. So wurden mehrere vom Berliner Koch getätigte Aussagen von aktuellen Ermittlungsergebnissen widerlegt. Lesen Sie hier alle bisher bekannten Fakten zum Vermisstenfall Rebecca Reusch. 

    Rebecca (15) aus Berlin vermisst: Brigitte Reusch äußert sich

    Im Gespräch mit der Bild nimmt Mutter Brigitte Reusch ihren in Untersuchungshaft sitzenden Schwiegersohn weiter in Schutz. Obwohl Haare ihrer Tochter im Kofferraum des Tatverdächtigen und seiner Frau gefunden wurden, meint die 52-Jährige: „Dass frische Haare in dem Auto sind, ist logisch, weil Jessicas Tochter noch am Vortag mit Rebecca im Auto spielen wollte, als sie vom Spielplatz kam.“ Und auch für die Fasern der verschwundenen Decke im Auto hat Brigitte Reusch eine plausible Erklärung: „Die Decke war auf zig Ausflügen mit den Kindern dabei, die reist immer umher.“

    Demnach habe Florian R. der Familie gegenüber alle von der Staatsanwaltschaft angeschuldigten Indizien glaubhaft erklären können. „Wir wussten sogar, dass er an dem Vormittag mit dem Auto unterwegs war, auch dafür gibt es eine glaubhafte Erklärung“, so Brigitte Reusch. Das Kennzeichen des Twingo wurde von der Polizei am Morgen des Verschwindens auf der Autobahn in Brandenburg registriert. 

    Und auch Rebeccas ältere Schwester Vivien steht nach wie vor hinter ihrem Schwager: „Wir als Familie stehen nach wie vor hinter ihm. Wir halten zusammen. Die Beweislage hat sich ja nicht geändert.“

    mm/tz

    *nordbuzz.de und fnp.de* sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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