Puppe legt Bahnverkehr lahm

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Die Bahnstrecke bei Stuttgart-Vaihingen musste eine halbe Stunde lang gesperrt werden.

Stuttgart - Eine Puppe hat am Mittwochmorgen den Bahnverkehr bei Stuttgart-Vaihingen zeitweise zum Erliegen gebracht. Notarzt, Feuerwehr und Polizei sind ausgerückt. Sie hatten Schlimmes befürchtet.

Ein S-Bahnbegleiter hatte die etwa 50 Zentimeter große Puppe, die von einer Brücke auf die Gleise gefallen war, für ein Baby gehalten und die Notbremse gezogen, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Notarzt, Rettungswagen, Feuerwehr, Notfallmanager der Deutschen Bahn und die Polizei rückten aus, um das vermeintliche Kind zu retten.

Die Bahnstrecke wurde wegen des Einsatzes eine halbe Stunde lang gesperrt. 28 Züge mussten laut Polizei ihre Fahrt unterbrechen. Das führte zu einer Gesamtverspätung von etwa neun Stunden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

dapd

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