Public Viewing: Im Westen Unwetter möglich

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Am Samstag drohen im Westen pünktlich zum Public Viewing Unwetter.

Frankfurt/Main - Bisher sagten die Meteorologen deutschlandweit strahlendes Sommerwetter voraus. Nun trübt sich die Vorhersage etwas ein: Im Westen sind Unwetter möglich.

Höhepunkt der Hitzewelle, aber auch starke Unwetter: Public Viewing könnte am Samstag bei der Viertelfinal-Partie der deutschen National-Elf gegen Argentinien in der Westhälfte buchstäblich ins Wasser fallen. Dort kann es bei Temperaturen bis zu 37 Grad teils zu Starkregen, Hagel und Gewitter kommen, wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag mitteilte. Am Sonntag breiten sich die Schauer und Gewitter dann weiter nach Süden und Osten aus. Mit Höchstwerten bis zu 33 Grad ist es zwar nicht mehr ganz so heiß, es bleibt aber hochsommerlich. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der hohen Lufttemperaturen rechnet das Umweltbundesamt am Wochenende wieder mit erhöhten Ozonkonzentrationen. Deshalb sollten längere körperliche Anstrengungen oder sportliche Betätigungen möglichst nicht in die Mittags- und Nachmittagsstunden fallen, empfahl die Behörde.

Bereits am vergangenen Wochenende waren im Westen und Südwesten Deutschlands Ozonwerte aufgetreten, die über der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft lagen. Im hessischen Riestadt (Kreis Groß-Gerau) wurde sogar schon am Freitagmittag 198 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen. Die AOK warnte indes davor, dass die Sonne besonders bei Kleinkindern gefährlich werden könne. Babys im ersten Lebensjahr sollten deshalb überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt und selbst im Schatten luftig und großflächig bekleidet werden. Zudem sollten Eltern auf den Flüssigkeitshaushalt bei Babys und Kleinkindern achten, empfahl die Krankenkasse weiter. Typische Ozon-Symptome seien Augenbrennen, Atembeschwerden, Husten und Kopfschmerzen.

Kommende Woche startet nicht so heiß

Gesundheitlich gefährdet sind bei der Hitze auch Vuvuzela-Bläser. “Der Druck im Brustraum wird durch das Tröten erhöht, das geht zusätzlich auf den schon stark belasteten Kreislauf. In Verbindung mit der Hitze kann das für manchen zuviel sein“, warnte der Bundesarzt des Malteser Hilfsdienstes, Rainer Löb. Die kommende Woche beginnt dann zunächst etwas weniger heiß mit Temperaturen um die 25 Grad.

Die Wetterexperten schließen allerdings eine zweite Hitzewelle im Laufe der kommenden Woche nicht aus, denn bereits am Mittwoch und Donnerstag werden im Süden wieder Werte bis 35 Grad erreicht. Dabei sind vor allem im Nordwesten und Westen Schauer und Gewitter möglich. Auch wenn die ersten Juli-Tage nach der langen Kälteperiode heiß erscheinen, Rekordwerte wurden den Meteorologen zufolge noch nicht erreicht: Denn noch wärmer als am Wochenende prognostiziert war es am 2. Juli 1952 mit jeweils 39,5 Grad im pfälzischen Bad Dürkheim und Heidelberg.

dapd

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