BGH prüft Ansprüche von Reisenden bei Flugverspätung

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am Donnerstag erneut über Ansprüche von Reisenden bei Flugverspätungen verhandelt. Geklagt hatten Fluggäste, die eine Verspätung von 30 Stunden hinnehmen mussten.

Es geht um einen Flug vom Frankfurter Flughafen auf die Malediven im März 2008, der nach einer Zwischenlandung in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgebrochen wurde. Die Kläger wurden auf einen späteren Flug umgebucht und kamen 30 Stunden zu spät an. Umstritten ist, ob dies als “Annullierung“ einzustufen ist - dann könnten die Fluggäste eine pauschale Ausgleichszahlung nach einer EU- Verordnung beanspruchen. Ob noch am Donnerstag ein Urteil verkündet wird, ist noch offen.

dpa 

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