Amokfahrt am Maifeiertag: Haftstrafe gefordert

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Der angeklagte Robertas G. wird in Oldenburg im Landgericht von einem Justizbeamten in einen Gerichtssaal geführt.

Oldenburg - Er fuhr bei einer Maifeier betrunken mit dem Auto in eine Menschenmenge, nun soll er nach den Vorstellungen der Anklage fast vier Jahre ins Gefängnis.

Die Staatsanwaltschaft forderte am Mittwoch vor dem Landgericht in Oldenburg eine Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten für den 20-Jährigen. Bei dem Vorfall am 1. Mai waren 20 Fußgänger verletzt worden. Der Mann war in Friesoythe in Niedersachsen in eine Menschenmenge gerast. Bei Prozessbeginn zeigte er Reue. Er habe niemanden vorsätzlich verletzen oder töten wollen. Laut Anklage hatte er mindestens 1,69 Promille im Blut.

Ein Urteil soll am 3. November gesprochen werden. Der Staatsanwalt wirft dem Beschuldigten versuchten Mord in einem und versuchte gefährlicher Körperverletzung in zwölf Fällen vor. Der Verteidiger verzichtete auf ein konkretes Strafmaß und beantragte einen Gutachter zur Straffähigkeit seines Mandanten zu hören. Zudem verlangte er, dass der 20-Jährige nicht nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden dürfe.

dpa

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