Postbote wirft 400 Briefe in Teich - Kurioser Grund

Köln - Weil er 400 Briefe in einen Teich geworfen hatte, musste sich ein Postbote vor Gericht verantworten. Seine Rechtfertigung mutet kurios an.

Weil ihm im vergangenen Winter zu kalt war, hat ein Postbote in Köln 400 Briefe einfach weggeworfen. Der ehemalige Mitarbeiter eines privaten Postzustellers wurde deshalb am Donnerstag vom Kölner Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt.

Offenbar hatten Eis und Frost dem 24-Jährigen schwer zu schaffen gemacht. Gleich mehrfach war er auf einer Tour aufgrund der widrigen Witterungsverhältnisse beim Austragen der Briefe mit dem Fahrrad gestürzt. Daraufhin hatte er 400 Briefe in einen Teich geworfen, anstatt sie zuzustellen. Allerdings war der Mann beim Entsorgen der Briefe beobachtet worden.

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Das Amtsgericht wertete die Tat als Verletzung des Briefgeheimnisses. Ihm sei einfach “viel zu kalt gewesen“, hatte der Angeklagte im Prozess erklärt.

dapd

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