„Verheerende Botschaft“ 

Polizeigewerkschaft kritisiert Frauen-Sicherheitszone zu Silvester

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In diesem Jahr gilt es, eine Wiederholung der dramatischen Geschehnisse in der Kölner Silvesternacht 2015/16 um jeden Preis zu vermeiden.

Der Vorsitzende Rainer Wendt bezeichnete die Zone sogar als „das Ende von Gleichberechtigung, Freizügigkeit und Selbstbestimmtheit“. 

Berlin - Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hält nichts von der Sicherheitszone für Frauen bei der Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin. „Damit sagt man, dass es Zonen der Sicherheit und Zonen der Unsicherheit gibt“, sagte der Vorsitzende Rainer Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Das sei eine „verheerende Botschaft“ und „das Ende von Gleichberechtigung, Freizügigkeit und Selbstbestimmtheit“. Frauen sollten überall sicher sein.

Auf der größten Silvesterfeier Deutschlands gibt es in diesem Jahr erstmals eine sogenannte „Safety Area“. Helfer des Roten Kreuzes stehen dort bereit, falls Frauen sexuell belästigt wurden oder sich unwohl fühlen. „Wir bieten es an, falls jemand den Bedarf haben sollte, sich zu unterhalten“, sagte die Sprecherin der Veranstaltung Anja Marx.

dpa

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