Polizei: Tim K. war kein Mobbing-Opfer

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Amoklauf von Winnenden (Archivbild).

Stuttgart - Der Amokläufer von Winnenden ist nach Recherchen der Polizei an seiner Schule kein Mobbing-Opfer gewesen. Die Ermittlungen haben ergeben, dass er geärgert wurde, wie jeder andere Schüler auch.

“Der Tim wurde geärgert wie andere Schüler auch“, sagte der ermittelnde Beamte der Polizeidirektion Waiblingen, Thomas Neumann, vor dem Landgericht Stuttgart am Donnerstag. Von Schülern und Lehrern sei der 17-Jährige übereinstimmend als unauffällig, eher passiv, zurückgezogen und mittelmäßig bis schlechter Schüler beschrieben worden.

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Schwere Vorwürfe gegen Vater von Tim K.

Tim K. sei häufig versetzungsgefährdet gewesen und habe Nachhilfeunterricht bekommen. Einer Nachhilfelehrerin habe der Jugendliche erzählt, er habe Versagensängste, fühle sich von Lehrern ignoriert und nicht ernst genommen. “Tim K. hatte Schwierigkeiten, auf Menschen zuzugehen“, zitierte Neumann aus den Ermittlungsakten eine Nachhilfelehrerin.

Der Vater des Amokläufers muss sich seit vergangener Woche wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz vor dem Gericht verantworten. Der 51-Jährige wird beschuldigt, die Tatwaffe rechtswidrig im unverschlossenen Schlafzimmerschrank aufbewahrt zu haben. Sein Sohn hatte mit der Pistole am 11. März 2009 in Winnenden und Wendlingen (Baden-Württemberg) 15 Menschen und sich selbst getötet.

dpa

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