Polizist erschießt Mann vor Beate-Uhse-Museum

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Der Angeschossene starb am späten Nachmittag in einem Krankenhaus.

Berlin - Ein Polizist hat vor dem Beate-Uhse-Museum in der Berliner Innenstadt einen Mann erschossen, der einem Kollegen des Beamten eine Pistole an den Kopf hielt.

Der Angeschossene starb kurz danach am Donnerstagnachmittag in einem Krankenhaus. Die Polizisten wurden nicht verletzt, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf. Die Identität des Toten ist noch nicht endgültig geklärt. Er soll etwa 35 Jahre alt sein und mehrere Pässe bei sich gehabt haben. Möglicherweise wurde er mit zwei Haftbefehlen gesucht.

Die beiden Streifenpolizisten wollten den Mann auf der Straße zwischen Kudamm und Bahnhof Zoo überprüfen. Die Gegend ist von der Polizei als sogenannter gefährlicher Ort eingestuft. Den Angaben zufolge wehrte sich der Mann und griff die Polizisten an. Er entriss einem der Beamten dessen Pistole und hielt sie ihm an den Kopf. Der zweite Polizist schoss mehrmals und verwundete den Mann tödlich. Ein Notarzt versuchte vergeblich, den Schwerverletzten wiederzubeleben.

Nach Angaben eines Polizeisprechers soll auch aus der ersten Waffe gefeuert worden sein. Wer diese Schüsse abgab, ist offenbar noch nicht geklärt. Die beiden Polizisten wurden psychologisch betreut.

dpa

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