Polizei rätselt über Absturz von Kurt Albert

Hirschbach/Regensburg - Ein schwerer Unfall des Kletter- Profis Kurt Albert gibt der Polizei Rätsel auf. Der 56-Jährige war am Sonntag im “Höhenglücksteig“ nahe Hirschbach 18 Meter tief gestürzt.

Dabei verletzte er sich lebensgefährlich. Albert werde in einem Krankenhaus in Erlangen behandelt, teilte die Polizei in Regensburg am Dienstag mit. Sie dementierte Meldungen im Internet, wonach Albert bereits gestorben sei.

Der im Landkreis Forchheim lebende Albert gilt als Pionier der Freikletterbewegung und als einer der bekanntesten Alpinisten Deutschlands. Zur Unglückszeit war Albert nach Erkenntnissen der Polizei als einer von drei Führern mit einer 17-köpfigen Gruppe im Klettersteig unterwegs.

Unklar seien nach wie vor die Umstände von Alberts Sturz. “Wir haben bislang keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden“, berichtete ein Polizeisprecher.

dpa

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