Plastinierte Leichen beim Sex bleiben verboten

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Die Darstellung “Schwebender Akt“, in dem Mann ein Leichenpaar beim Geschlechtsverkehr sieht, bleibt verboten.

Köln - Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens (64) darf in Köln weiter keine Leichen beim Sex zeigen. Die Darstellung “Schwebender Akt“ bleibt verboten.

Das Verwaltungsgericht entschied in einem am Freitag bekanntgewordenen Urteil, dass die Darstellung der plastinierten Leichen beim Geschlechtsverkehr (“Schwebender Akt“) verboten bleibt. Es spreche vieles dafür, dass diese Darstellung die Totenwürde verletze, entschied das Gericht. Das Ordnungsamt der Stadt Köln hatte die Ausstellung “Körperwelten“ grundsätzlich erlaubt, die Darstellung eines Paares beim Geschlechtsverkehr aber verboten. Von Hagens hatte dagegen geklagt und sich auf die Wissenschaftsfreiheit berufen.

In zwei Nebenpunkten hatte er Erfolg: Das Gericht setzte das Alter, ab dem Jugendliche ohne Begleitung Erwachsener die Ausstellung besuchen dürfen, von 16 auf 14 Jahre herab. Außerdem wurde das generelle Verbot, Paare “in anderen sexuellen Posen“ darzustellen, aufgehoben, weil diese Formulierung zu unbestimmt sei.

dpa

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