Rheinland-Pfalz: Schulbusunfall - 18 Verletzte

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Bei dem Unfall wurden beide Busfahrer und 13 Schüler verletzt.

Mainz - Schon wieder ein Busunglück mit Schulkindern. In Rheinland-Pfalz sind zwei Schulbusse in den Unfall verwickelt gewesen. Insgesamt gibt es 15 Verletzte.

Glimpfliches Ende eines Schulbusunfalls: 18 Menschen, darunter 16 Kinder, sind bei dem Zusammenstoß zweier Schulbusse in Rheinland-Pfalz leicht verletzt worden. Der 23-jährige Fahrer eines Busses war am Freitagmorgen auf der Umgehungsstraße B 48 in Bad Münster am Stein unterwegs, als er laut Zeugenaussagen einen Moment unaufmerksam war, wie die Polizei mitteilte. Sein Fahrzeug prallte daraufhin gegen einen anderen Schulbus, der gerade an einer Ampel abbremste.

Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass der gerammte Bus gegen ein weiteres Fahrzeug krachte, welches wiederum auf einen Lkw auffuhr. Zu diesem Zeitpunkt saßen laut Katastrophenschutz 57 Schulkinder in den Bussen.

Der vordere Bus wurde nach Polizeiangaben auf ein Auto und einen Lastwagen geschoben. In beiden Schulbussen seien jeweils 25 Schulkinder gewesen. „Es ist glimpflich abgegangen“, sagte der Polizeisprecher. Die meisten Opfer kamen mit leichten Verletzungen wie Schnittwunden durch Glassplitter sowie Prellungen davon. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Möglicherweise müsse kein Kind länger im Krankenhaus bleiben, sagte der Sprecher. Die B48, eine Umgehungsstraße, war für mehrere Stunden gesperrt.

Die verletzten Kinder wurden den Angaben zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch die beiden Busfahrer mussten dort ärztlich behandelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten alle Verletzten nur leichte Schnittverletzungen und Prellungen. Die Bundesstraße war für knapp drei Stunden gesperrt. Nach Angaben der Polizei beläuft sich der Sachschaden auf etwa 50.000 Euro.

Die zuständige Verkehrsgesellschaft Bad Kreuznach (VGK) entschuldigte sich für den Vorfall: „Wir bedauern diesen Unfall sehr und entschuldigen uns in aller Form bei den Schülern, ihren Eltern und den anderen Unfallbeteiligten“, sagte der Geschäftsführer der VGK, Marco Müller, am Freitag. Das Unternehmen wolle sich nun rasch mit den betroffenen Schülern und ihren Eltern in Verbindung setzen.

dpa/dapd

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