Spuren am Fundort

Peggy-Ermittler fordern mehr Zeit für Klärung von NSU-Spur

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Hier wurden 2015 die sterblichen Überreste der kleinen Peggy gefunden.

Bayreuth - Die Untersuchung der DNA-Spuren von dem mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe-Bönhard an dem Skelett von Peggy wird wohl noch andauern. Die Ermittler erbitten sich Zeit.

Für die Klärung einer DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt im Fall Peggy hat die Polizei um Geduld gebeten. „Ich denke, man muss den Ermittlern ein bisschen Zeit geben“, sagte ein Sprecher der Polizei Oberfranken am Dienstag. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth hatte die Polizei am vergangenen Donnerstag überraschend bekanntgegeben, dass am Fundort der Skelettteile von Peggy genetisches Material von Böhnhardt entdeckt wurde.

„Die Ermittlungen werden so lange dauern, bis wir herausgefunden haben, wie die Spur gesetzt wurde“, sagte der Sprecher. Zu Spekulationen, in welcher Entfernung von den Knochen des Mädchens der Gegenstand mit der DNA-Spur gefunden wurde, sagte er: „Wir haben geschrieben „am Fundort“ der Leiche. Wenn man das genau liest, weiß man es.“

Peggy war 2001 - im Alter von neun Jahren - im oberfränkischen Lichtenberg verschwunden. 15 Jahre später, im vergangenen Juli, wurden Skelettteile von ihr in einem Wald in Thüringen entdeckt.

dpa

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