Ostsee-Pipeline: Dänemark stimmt zu

Kopenhagen - Als erstes Land hat Dänemark dem Bau der geplanten Ostsee-Pipeline in seinem Hoheitsgebiet zugestimmt.

Die Umweltbehörde erklärte am Dienstag in Kopenhagen, die Pipeline werde auf einer Länge von 88 Kilometern durch dänisches Hoheitsgewässer führen und weitere 50 Kilometer durch die ausschließliche Wirtschaftszone des Landes. Die 1.200 Kilometer lange Ostsee-Pipeline soll ab 2010 sibirisches Erdgas nach Deutschland leiten.

Die Trägergesellschaft Nord Stream gehört zu 51 Prozent dem russischen Gazprom-Konzern. Auf europäischer Seite sind die deutschen Firmen E.ON Ruhrgas und Wintershall sowie die niederländische Gasunie beteiligt. Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder ist als Berater für die Pipeline-Firma tätig.

AP

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