Orang-Utan Buschi stirbt mit 51 Jahren

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Hochbetagt gestorben: Orang Utan Buschi aus dem Stuttgarter Zoo.

Stuttgart - Nach fast einem halben Jahrhundert im Stuttgarter Zoo ist der Orang-Utan Buschi gestorben. Er war mit etwa drei Jahren gefangen worden.

1962 wurde er im Alter von etwa drei Jahren auf Sumatra in Indonesien gefangen, am Freitag musste er wegen eines Tumors im Oberkiefer eingeschläfert werden, wie die Wilhelma mitteilte.

Buschi sei einer der letzten Orang-Utans in einem europäischen Zoo gewesen, der in freier Wildbahn geboren wurde. Seit 1973 gilt das Washingtoner Artenschutzabkommen, das den Handel mit Menschenaffen verbietet. Daher sind die meisten Affen, die heute in Zoos leben, in Gefangenschaft geboren worden.

Buschi wurde in der Wilhelma Vater von sieben Affenbabys. Von seinen Nachkommen leben noch zwei Töchter, vier Enkel und zwei Urenkel in Zoos. Buschis Körper soll im Stuttgarter Rosensteinmuseum voraussichtlich konserviert und ausgestellt werden.

dpa

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