Wer tut so etwas?!

Brutaler Tierquäler köpft sechs Nilgänse im Park: So brutal ging der Irre vor

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Nilgänse geköpft: So brutal schlug der irre Tierquäler im Frankfurter Ostpark zu. Die Polizei setzt jetzt Spezialisten ein.

Ein Tierquäler hat sechs Nilgänse geköpft. Die Polizei ermittelt - und setzt jetzt auch Spezialisten ein.

Frankfurt - Wieder hat ein skrupelloser Tierquäler in Frankfurt zugeschlagen, wie extratipp.com* berichtet. Diesmal traf der Zorn des Unbekannten sechs Nilgänse. Besonders brutal: Die Tiere wurden geköpft, die Leichen der Nilgänse liegengelassen wie ein Stück Dreck. Ein Anruf der extratipp.com-Redaktion bei der Polizei Frankfurt ergab folgende Horror-Story: Eine Tierschützerin fand die brutal geköpften Nilgänse im Frankfurter Ostpark in der Nähe des dort befindlichen Weihers (Riedgraben). Die Frau verständigte sofort die Polizei, um den Tierquäler zu fassen.

Nilgänse geköpft: Polizei sucht Tierquäler

Ostpark Frankfurt: Hier köpfte der irre Tierquäler sechs Nilgänse.

Die Polizei rückte am Dienstagabend gegen 18.30 Uhr an. Darunter auch Spezialisten für die Spurensuche, um den brutalen Tierquäler zu schnappen - schließlich handelt es sich bei den sechs geköpften Nilgänsen keinesfalls um ein Kavaliersdelikt. Ein Polizeisprecher sagte gegenüber unserem Portal: "Wir ermitteln wie in jedem anderen Fall auch. Es ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und somit eine Straftat."

Nilgänse geköpft: Nicht nur Tierquälern ein Dorn im Auge

Eine Nilgans im Brentanobad. Die Tiere dürfen in Frankfurt geschossen werden. Sie zu köpfen ist jedoch eine Straftat.

Noch tappt die Polizei im Dunkeln, was die brutal geköpften Nilgänse angeht. In Frankfurt sind die Vögel nicht nur Tierquälern, sondern vielen Menschen ein Dorn im Auge. Gerade im Ostpark gibt es eine große Population. Die Stadt hatte sich etwas einfallen lassen, um die Mensch und Tier zu trennen: Einen rund 5000 Euro teuren Sichtschutz-Zaun. Gebracht hat es offenbar nichts.

Nilgänse geköpft: Vögel werden untersucht, um Tierquäler zu fassen

Ein Sichtschutz-Zaun sollte Mensch und Tiere im Ostpark trennen - vergeblich. Jetzt wurden sechs Nilgänse geköpft.

Nilgänse kommen ursprünglich aus Afrika. Hierzulande breiten sie sich rasant aus. Die Tiere können Menschen gegenüber aggressiv auftreten. Besonders gefährlich: Ihr Kot kann Krankheitserreger aufweisen - etwa Salmonellen. In Frankfurt dürfen Nilgänse deshalb geschossen werden. In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden auch - dort hatte erst kürzlich ein brutaler Tierquäler sieben Nilgans-Küken das Genick gebrochen. Die geköpften Nilgänse sollen nun auf Spuren untersucht werden, die zu dem Tierquäler führen. Hinweise nimmt die Polizei Frankfurt unter Telefon 069 - 7550 entgegen.

Matthias Hoffmann

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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