Einsatz für Rettungskräfte schwierig

Nach 10 Stunden in Höhle: Verletzter Mann gerettet

Grabenstetten - Nach zehn Stunden ist ein verunglückter Mann aus einer Höhle in Baden-Württemberg gerettet worden. Der 60-Jährige war am Sonntag mehrere Hundert Meter hinter dem Eingang der Falkensteiner Höhle nahe Reutlingen gestürzt.

Dabei verletzte er sich so schwer, dass er den Rückweg nicht mehr selber antreten konnte. Das schwierige Gelände in der Höhle machte die Rettung für die Einsatzkräfte besonders schwierig, so dass diese sich hinzog.

Der Unfall ereignete sich fast genau ein Jahr nach dem Unglück in der bayerischen Riesending-Schachthöhle. Anfang Juni 2014 hatte dort ein Lehmbrocken einen Höhlenforscher auf den Kopf getroffen. Er konnte erst elf Tage nach seinem Unfall mit einem Schädel-Hirn-Trauma aus der Höhle befreit werden.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa / Symbolbild

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