Nach Flugzeugabsturz weiter drei Menschen vermisst

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Bis Mitternacht hatten Feuerwehr und Rettungskräfte nach dem Flugzeugwrack gesucht.

Egelsbach/Offenbach - Nach dem Absturz eines Geschäftsreiseflugzeuges in der Nähe von Frankfurt am Main mit vermutlich drei Toten soll die Suche nach den Opfern fortgesetzt werden.

Gegen Mitternacht sei die Suche mit Hubschraubern, Rettungshunden und Wärmebildkameras abgebrochen worden, sagte eine Sprecherin der Offenbacher Polizei am Dienstagmorgen. Am Vormittag werde nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) ihre Arbeit aufnehmen. “Die Chancen, noch jemanden lebend zu finden, sind natürlich sehr gering“, erklärte die Sprecherin.

Die Trümmer des Flugzeugs verteilten sich über Hunderte Meter.

Die Maschine vom Typ Beechcraft King Air 90 war am Montagnachmittag im Anflug auf den Flugplatz Egelsbach, als sie in ein Waldstück stürzte und ausbrannte. Die Absturzstelle liegt etwa fünf Kilometer östlich des Flugplatzes, der von vielen Privatpiloten und Geschäftsreisenden genutzt wird. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) war die Maschine um 15.15 Uhr in Bremen gestartet. Beim Funkverkehr mit der Flugsicherung hatte es laut DFS keine Hinweise auf Probleme gegeben. Zum Zeitpunkt des Absturzes zog allerdings gerade Nebel auf. Auf Egelsbach sollte der Anflug auf Sicht erfolgen.

AP

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