Sie kümmerte sich nicht

Mutter ließ Neugeborenes sterben - drei Jahre Haft

Dresden - In einer Badewanne kam das Baby einer 26-jährigen Dresdnerin zur Welt. Das kurze Leben des kleinen Kindes endete in einer Sporttasche auf dem Dachboden. Die Mutter ist nun verurteilt worden.

Wegen versuchten Totschlags durch Unterlassen an ihrem Baby ist eine 26-Jährige vom Dresdner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Der Haftbefehl vom März 2015 bleibe in Vollzug, hieß es am Donnerstag. 

Laut Anklage hatte die drogensüchtige Frau ihr viertes Kind Ende März 2015 in der Badewanne zur Welt gebracht, sich aber nicht um das Mädchen gekümmert. Fünf Tage später war die Leiche des Neugeborenen auf dem Dachboden des Wohnhauses in Dohna in der Sächsischen Schweiz entdeckt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte drei Jahre Haft, die Verteidigung Bewährung gefordert.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Rajoy kündigt Regierungsabsetzung in Katalonien an

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Erneuter Rückschlag für BVB - Bayern schließen auf

Artistisches Abschlusstraining

Artistisches Abschlusstraining

Meistgelesene Artikel

Zeitumstellung 2017: Wann werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt?

Zeitumstellung 2017: Wann werden die Uhren auf Winterzeit umgestellt?

Anschnallgurt als Retter - Mehrere Verletzte bei Unfall in Südhessen

Anschnallgurt als Retter - Mehrere Verletzte bei Unfall in Südhessen

Spiel wegen Massenschlägerei abgebrochen: Türk Spor Rosenheim kassiert sieben Rote Karten

Spiel wegen Massenschlägerei abgebrochen: Türk Spor Rosenheim kassiert sieben Rote Karten

Polizei sucht diese Männer mit Blitzerfotos

Polizei sucht diese Männer mit Blitzerfotos

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion