Mutter flüchtet vor Peiniger - Säugling vermisst

Dortmund - Die Polizei in Dortmund sucht nach einem vermissten Säugling. Die Mutter des Mädchens war illegal nach Deutschland gekommen und  hier sexuell missbraucht worden. Sie flüchtete vor ihrem Peiniger - allerdings ohne ihr Baby.

Das teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Die Frau gab an, zusammen mit ihrer Tochter und einem Mann vermutlich am 18. April aus Kenia nach Deutschland eingeschleust worden zu sein. Nach ihrer Ankunft sei sie in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vermutlich in Dortmund, gebracht und dort von mehreren Männern sexuell genötigt worden. Am 20. April konnte sie, allerdings ohne ihre Tochter, aus der Wohnung fliehen. Sie sei in Begleitung eines Mannes mit Vornamen “Dirk“ mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof Dortmund gefahren. Dort habe sie der Mann allein gelassen.

Im Hauptbahnhof fiel die Frau bei einer Polizeikontrolle auf und wurde danach der Ausländerbehörde überstellt. Aufgrund von Sprachschwierigkeiten war zunächst nicht deutlich geworden, dass auch das Baby der jungen Frau in Deutschland ist. Seit ihrer Flucht hat die Mutter das Mädchen nicht mehr gesehen. Erst in der letzten Woche offenbarte sie sich ihrer Betreuerin, die dann die Polizei einschaltete. Bislang konnten weder die Wohnung noch der Begleiter der jungen Frau ermittelt werden. Die Ermittler suchen nun Zeugen, denen seit Mitte April in Dortmund ein unbekanntes dunkelhäutiges Baby aufgefallen ist.

dapd

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