News-Ticker

Corona in Bayern: Zahlen in München überraschen - Kommen schon bald neue Maßnahmen?

Das Coronavirus hat Bayern wieder im Griff. In einigen Regionen gibt es harte Einschränkungen. Einige Grenzregionen zum Freistaat wurden nun zu Risikogebieten erklärt.

  • Die Coronavirus*-Neuinfektionen in einigen Regionen in Bayern steigen aktuell wieder.
  • Ministerpräsident Markus Söder* (CSU*) verkündete für Corona-Hotspots weitere Maßnahmen.
  • Auch ein Corona-Ausbruch bei BMW in Dingolfing hatte Konsequenzen (siehe Update vom 23. September, 17.41 Uhr).

+++Dieser Ticker ist beendet. Alle Informationen zum Coronavirus in Bayern lesen Sie in unserem neuen Ticker. +++

Update vom 24. September, 17.34 Uhr: Im Landkreis Dingolfing-Landau gelten ab sofort bis zum 2. Oktober strenge Auflagen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. So dürfen sich im öffentlichen Raum und in der Gastronomie genauso wie im privaten Umfeld maximal fünf Personen treffen, die nicht gemeinsam in einem Hausstand leben.

Darüber hinaus wird bis auf Weiteres die Teilnehmerzahl bei Hochzeiten, Beerdigungen oder Vereinsfesten unter freiem Himmel auf 100 Menschen und in geschlossenen Räumen auf 50 Menschen beschränkt. Zudem müssen die Schülerinnen und Schüler in sämtlichen Schulen des Landkreises verpflichtend auch während des Unterrichts einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ausnahmen gelten für Grundschulen und die Grundstufe von
Förderschulen.

Coronavirus in Bayern: Dingolfing-Landau ist erneut Hotspot

Update vom 24. September, 15.57 Uhr: Der Landkreis Dingolfing-Landau hat den Grenzwert bei der Zahl der neuen Corona-Infektionen deutlich überschritten. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 64. Ob der Landkreis mit verschärften Maßnahmen auf die gestiegenen Zahlen reagiert, war zunächst unklar. Die Beratungen darüber liefen noch, sagte ein Sprecher.

Der Landkreis war bereits im Sommer ein bundesweiter Hotspot. Bei einem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof und in einer Konservenfabrik in der Gemeinde Mamming gab es rund 250 Corona-Infektionen bei Erntehelfern.

Coronavirus in Bayern: Sieben-Tage-Inzidenz in München fällt unter Grenzwert

Update vom 24. September, 15.14 Uhr: In München ist der Sieben-Tage-R-Wert unter den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gefallen. Der Wert liegt nun bei 45,1, wie am Donnerstag aus der Tabelle des Landesamtes für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervorgeht. Stand 22. September betrug der Wert noch 51,04. Seit heute gelten in der Landeshauptstadt verschärfte Einschränkungen und Maskenpflicht in Teilen der Altstadt. Grund für die Entscheidung war, dass der Warnwert überschritten wurde. Die neue Regeln gelten dennoch vorerst bis 1. Oktober, sagte ein Stadtsprecher.

Bayern hat neuen Corona-Hotspot: Zahlen gravierend - zweithöchster Wert in ganz Deutschland

Update vom 24. September, 12.09 Uhr: Der höchste 7-Tage-Inzidenzwert Bayerns liegt aktuell im Landkreis Dingolfing-Landau vor. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Mit 58,2 überschreitet der Kreis den Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner deutlich. Am Tag zuvor wurde bekannt, dass sich mehr als 30 Menschen, die im Umfeld von BMW arbeiten, mit dem Coronavirus infiziert haben (siehe Update vom 23. September, 17.41 Uhr).

Damit belegt der Landkreis in Niederbayern sogar Platz zwei der höchsten 7-Tage-Inzidenzwerte in ganz Deutschland - nur Hamm in Nordrhein-Westfalen hat mit 88,2 einen höheren Wert. Welche Folgen sich nun aus dem überschrittenen Wert im Kreis Dingolfing-Landau ergeben, stehe noch nicht fest, solle jedoch im Laufe des Tages entschieden werden, wie br.de weiter berichtet.

Neue Corona-Reisewarnungen für bayerische Grenzregionen verhängt - auch beliebte Urlaubsregion betroffen

Update vom 23. September, 21.57 Uhr: Nicht nur München, Würzburg und der Kreis Landau-Dingolfing rückten wegen steigender Werte in den Fokus. Auch außerhalb von Bayern und außerhalb Deutschlands steigen die Infektionszahlen - was nun dazu geführt hat, dass die Bundesregierung Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt hat.

Betroffen sind darunter auch Grenzregionen zum Freistaat: Als Risikogebiet in Österreich gilt nun Vorarlberg, in Tschechien sind die Verwaltungsregionen Karlsbad (Karlovy Vary), Pilsen (Plzen), Liberec (Reichenberg) und Südböhmen betroffen, die an Bayern, beziehungsweise Sachsen grenzen.

Corona in Bayern: Virus-Ausbruch bei BMW - mehrere Städte beschließen verschärfte Regeln

Update, 23. September, 18.20 Uhr: In München gelten ab dem morgigen Donnerstag (24. September) verschärfte Kontaktbeschränkungen sowie eine generelle Maskenpflicht in Teilen der Altstadt. Grundlage hierfür ist eine Allgemeinverfügung, die die Stadt nun bekanntgegeben hat. Die neuen Regelungen sollen zunächst sieben Tage bis zum 1. Oktober gelten, danach soll neu entschieden werden, ob die Infektionswerte weiter so hoch sind, dass die Maßnahmen verlängert werden.

Auch in Regensburg gelten ab sofort strengere Regeln etwa für den Verkauf von Alkohol und für das Treffen mit Anderen. Die Stadt will damit der Ausbreitung des Coronavirus entgegenwirken, auch wenn die Werte dort noch nicht auf dem Niveau von München lagen. 

Die Stadt und der Landkreis Würzburg hatten zuletzt ebenfalls ihre Maßnahmen verschärft. Die Maskenpflicht im Unterricht soll bis zum 2. Oktober bleiben, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet ist. In Kitas ist ein offenes Betreuungssystem nicht mehr möglich, die Gruppen dürfen sich zudem nicht mehr durchmischen.

Coronavirus in Bayern: Ausbruch bei BMW - Konsequenzen für den ganzen Landkreis

Update, 23. September, 17.41 Uhr: Nun werden weitere Hintergründe zu dem Corona-Ausbruch bei BMW in Dingolfing bekannt. Im Landkreis Dingolfing-Landau wurde der Signalwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten, teilte ein Sprecher des Landratsamtes mit. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen gilt in dem niederbayerischen Landkreis seit
dem heutigen Mittwoch (23. September) Maskenpflicht an sämtlichen Schulen.

Corona in Bayern: Ausbruch bei BMW - Minister nennt konkretes Hindernis für Durchstart der Wirtschaft

Update, 23. September, 14.46 Uhr: In München wurden für Dienstag, 22. September (Stand 23.59 Uhr), 94 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 10.906 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 9.273 Personen, die bereits genesen sind, sowie 223 Todesfälle. Damit liegt die Zahl der Neu-Infizierten zum zweiten mal hintereinander bei unter 100. Gestern waren noch 97 Fälle gemeldet worden.

Damit nähert sich die wichtige 7-Tage-Inzidenz in München wieder dem Wert von 50 an, der darüber entscheidet, ob schärfere Maßnahmen gelten. Sollte sich der Trend bestätigen, könnte München bald wieder unter den entscheidenden 50er-Wert fallen.

Update, 14.02 Uhr: Hubert Aiwanger gibt eine Prognose für die bayerische Wirtschaft ab. Demnach sollte zum Jahreswechsel 2021/2022 wieder der Stand erreicht werden, den man vor der Coronavirus-Krise hatte. Dazu könnte es jedoch nur kommen, wenn keine weiteren drastischen Einschränkungen erfolgen, wie man sie beispielsweise im Frühjahr zu stemmen hatte. Um den Wohlstand, den man vor der Krise hatte, auch in Zukunft zu garantieren, müsse man schon jetzt alles dafür tun, um entscheidende Prozesse wie Digitalisierung und Transformation von Arbeitsplätzen voranzutreiben.

Update, 13.29 Uhr: Nun spricht Hubert Aiwanger. Besonders die Start-Up-Szene in Bayern sei von großer Bedeutung. Man habe bereits Berlin und NRW überholt und sei in Bayern Gründer-Land Nummer eins. Bayern werde weiterhin den Fokus auf diese Unternehmen legen.

Corona in Bayern: Regierungserklärung im bayerischen Landtag - jetzt Live

Update, 13.06 Uhr: Zunächst hat die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, das Wort. Eröffnend betont Aigner die steigenden Zahlen in Europa, Deutschland und Bayern. Die aktuelle Covid-19-Lage zeige, dass wenige Unvernünftige dafür sorgen, dass es wiederholt Einschränkungen gebe, die für alle gelten. Auch die Demonstrationen in Berlin und München sind Thema der Landtags-Präsidentin. Es sei wichtig, sich auf die Werte der Demokratie zu stützen.

Update, 12.40 Uhr: Im Landkreis Dingolfing-Landau gibt es einen Corona-Ausbruch. Grund dafür ist eine Reihentestung bei BMW und dessen Logistikdienstleistern. 32 Mitarbeiter wurden dort positiv auf Covid-19 getestet, wie br24.de berichtet. Dem Bericht nach laufe die Produktion im Augenblick unter strengen Hygiene-Regeln weiter.

Corona in Bayern: Aiwanger spricht live - Ausbruch bei BWW in Dingolfing

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger spricht in 15 Minuten in seiner Regierungserklärung über die wirtschaftliche Lage im Freistaat. Der Minister hatte sich besonders im Frühjahr immer wieder durch Forderungen nach Lockerungen bemerkbar gemacht. Aktuell steigen die Zahlen in Bayern rasant an - ob Aiwanger auch dieses Mal die offensive Rolle einnimmt, bleibt abzuwarten. Auch eine Stellungnahme zum Covid-19-Ausbruch bei BMW dürfte Teil der Erklärung werden.

Update, 10.11 Uhr: Die Sommerpause im bayerischen Landtag ist zu Ende: Am Mittwoch (13.00 Uhr) kommen die Abgeordneten erstmals wieder zu einer Plenarsitzung zusammen - allerdings noch in der kleineren Besetzung, die seit Ausbruch der Corona-Krise die Regel war. Zentraler Tagesordnungspunkt ist eine Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zum Wirtschaftsstandort Bayern und den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise.

Corona in Bayern: Drastische Einbußen für bayerische Wirtschaft? Aiwanger mit Erklärung

Wir berichten ab 13 Uhr live und in voller Länge vom Statement des bayerischen Wirtschaftsministers.

Update 23. September, 6.26 Uhr: Menschen aus den aktuellen Corona-Hotspots München und Würzburg müssen derzeit mit deutlichen Einschränkungen rechnen, wenn sie in andere Bundesländer reisen und dort übernachten wollen. Im Nachbar-Bundesland Baden-Württemberg gilt beispielsweise: „Es ist untersagt, in Beherbergungsbetrieben Gäste zu beherbergen, die sich in einem Land-, Stadtkreis oder einer kreisfreien Stadt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem der Schwellenwert von 50 neu gemeldeten SARS-CoV-2-Fällen (Coronavirus) pro 100 000 Einwohner in den vorangehenden sieben Tagen (7-Tage-Inzidenz) überschritten wurde“, wie es auf der Homepage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) heißt.

Ausnahmen sind möglich, wenn negative Corona-Testergebnisse vorgelegt werden können, die nicht älter als 48 Stunden sind. Ähnliches gilt nach Dehoga-Angaben auch in Brandenburg, Hamburg und Hessen sowie im Saarland, in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Corona Bayern: Weitreichende Folgen für Bürger aus Hotspots

In Mecklenburg-Vorpommern ist sogar nicht nur die Übernachtung, sondern auch die Einreise für Menschen aus Hotspots mit 7-Tage-Inzidenz über 50 verboten. In Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein droht eine 14-tägige Quarantäne.

17.39 Uhr: Regensburg verschärft angesichts steigender Corona-Zahlen von diesem Mittwoch an bis zum 29. September die Sicherheitsmaßnahmen. Am Montag sei der Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten worden, wie eine Sprecherin der Stadt am Dienstag mitteilte. Im öffentlichen Raum dürfen sich dann nur noch maximal fünf Personen gemeinsam aufhalten. Das gelte auch in Gastronomiebetrieben. Ausgenommen von dieser Regel seien Familien mit mehr Personen, die in einem Haushalt leben.

Geschlossene Veranstaltungen in geschlossenen Räumen - beispielsweise Familienfeste, Beerdigungen oder Vereinsveranstaltungen - dürfen nur noch bis zu 50 Teilnehmer haben. Unter freiem Himmel sind 100 erlaubt. Für Schüler an weiterführenden Schulen (ab der 5. Klasse) gibt es weiterhin eine Maskenpflicht. Der Verkauf alkoholischer Getränke zum Mitnehmen wird ab 22.00 Uhr verboten.

Coronavirus in München: Stadt will Maßnahmen verschärfen - ab Donnerstag

Auch München will den steigenden Zahlen entgegensteuern. Die Stadt will an diesem Mittwoch eine Allgemeinverfügung mit verschärften Maßnahmen vorlegen. Vorgesehen ist unter anderem eine Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt sowie Kontaktbeschränkungen. Die neuen Regelungen sollen von Donnerstag an für sieben Tage gelten. Dass sich die Lage bis dahin entspannt, gilt angesichts der Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) als wenig wahrscheinlich. Am Dienstag hatte das LGL für einen Zeitraum von sieben Tagen 55,93 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Auch in Würzburg wurde mit einem Inzidenzwert von 60,99 die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen überschritten.

Coronavirus in Bayern: Bad Königshofen schließt alle Schulen und Kitas der Stadt

16.45 Uhr: Wegen zahlreicher Corona-Fälle blieben am Dienstag in Bad Königshofen alle drei Kitas und sechs Schulen geschlossen (siehe Update von 8.33 Uhr). Zudem durften keine Besucher in die Alten- und Pflegeheime der 6000-Einwohner-Stadt, wie das Landratsamt des Landkreises Rhön-Grabfeld mitteilte. Die Maßnahmen sollten zunächst auch für den Mittwoch gelten.

Die vielen Fälle führen die Behörden auf eine Hochzeitsfeier am 12. September im Raum Bad Königshofen zurück. 17 Gäste hatten sich dort mit Sars-CoV-2 infiziert, Tests am Montag ergaben 12 weitere Infizierte. Die Betroffenen kämen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld und von außerhalb. Auch am Dienstag sollten Tests erfolgen.

Coronavirus in Bayern: Sieben-Tage-Inzidenz in Würzburg hoch - Lage in Garmisch-Partenkirchen entspannt sich

Für Montag wurden in München 97 neue Fälle gemeldet (siehe Update von 15.28 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 55,93. In Würzburg lag der Wert bei 60,99. Neue Corona-Brennpunkte sind in der Zwischenzeit nicht dazu gekommen. Die Lage in Garmisch-Partenkirchen hat sich derweil beruhigt. Mit zeitweise mehr als 57 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche war die Stadt stark betroffen. Am Dienstag lag der Wert bei 18,09. Die Beschränkungen in der Stadt sollten deshalb an diesem Tag auslaufen.

Söder verkündet neue Corona-Regeln für Bayern - 97 neue Fälle für München gemeldet

15.28 Uhr: Auf einer Pressekonferenz mit Markus Söder wurden neue Corona-Maßnahmen für Bayern verkündet. Für München wurden bereits am Montag neue Regelungen angekündigt. „Nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte oder Verwandte in gerader Linie dürfen sich treffen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter bei einer Pressekonferenz. Für Montag (21. September) wurden für die Landeshauptstadt heute 97 neue Coronavirus-Fälle bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit bei 55,93.

Coronavirus in Bayern: Die Pressekonferenz mit Markus Söder zum Nachlesen

13.57 Uhr: Die offizielle Pressekonferenz ist nun beendet. Alle Entwicklungen können Sie hier noch einmal nachlesen. Alle Regeln für Bayern finden Sie außerdem im Überblick*.

13.31 Uhr: Nun spricht Melanie Huml. Man wolle durch die nun neu beschlossenen Maßnahmen regional reagieren statt landesweit, betont die Gesundheitsministerin noch einmal. Das Infektionsgeschehen in Bayern entwickle sich unterschiedlich. Schnell-Tests zu entwickeln sei wichtig für die Zukunft.

13.30 Uhr: Mehrere bayerische Firmen entwickeln Corona-Schnelltests, so Aiwanger. Dies sei ein gutes Zeichen. Man sei nicht nur auf Import-Technik angewiesen.

Coronavirus in Bayern: Neue Verschärfungen verkündet - Wirtschaft ist hart getroffen

13.22 Uhr: Nun spricht Hubert Aiwanger. Corona habe die Wirtschaft hart getroffen - es gebe Einbrüche von sechs bis sieben Prozent. Es dürfe nun keine landesweiten Einschränkungen geben. Stattdessen müsse man sich auf die Hotspots konzentrieren. Gerade München sei derzeit „nahe dran“. Der Gastronomie dürfe nun aber nicht der „Todesstoß“ versetzt werden. Die Öffnung der Kneipen sei richtig. Auch in München müsse „mit Maß“ an die Dinge herangegangen werden - „Party-Hotspots“ stellen aber eine Gefahr dar. Aiwanger spricht auch das Thema „Heizpilze“ an - und appelliert an die Kommunen vor Ort, diese zuzulassen, wenn dies Gastronomen weiterhelfen und deren Existenz retten sollte. Auch Messen und Kongresse sollen hoffentlich wieder stattfinden können, so der Wirtschaftsminister.

13.17 Uhr: Quarantäneregeln werden erweitert - gerade hinsichtlich des Supercups des FC Bayern, so Söder. Budapest sei aktuell ein Risikogebiet. Rückkehrer müssten sofort am Flughafen getestet werden. Zudem soll der öffentliche Gesundheitsdienst massiv gestärkt werden - personell und mit Leistungszulagen. Aktuell stehe man an einer Weggabelung, so Söder. Bei vielen Veranstaltungen müsse man abwarten. Im Winter könne man „mit ein bisschen Geduld“ viel Schlimmes verhindern. Im Zwei-Wochen-Rhythmus müssten Strategien weiterhin überprüft werden. Man wolle nicht einsperren, sondern in die richtige Richtung führen. Söder schließt damit, dass er hoffe, dass sich die Lage in München entspannen werde. Die neu getroffenen Maßnahmen sollen ab Donnerstag (23. September) in Kraft treten.

Die Pressekonferenz hier noch einmal im Stream:

Söder JETZT live: Neue Verschärfungen in Bayern verkündet - Schüler arg betroffen

13.10 Uhr: Bei stark betroffenen Regionen wie Würzburg und München sollen „Kann-Regeln“ nun zu „Soll-Regeln“ werden. „Bislang haben getroffene Maßnahmen gewirkt“, so Söder. Tradition und Lebensfreude gehören zu Bayern - doch an bestimmten Stellen brauche es Regeln. All dies gilt für Städte, die den Frühwarnwert in Sachen Inzidenz (50) überschreiten. Generell sei „die Maske zentral“. Bei steigenden Zahlen sollen Schüler weiter Masken tragen müssen. Bei einem Wert von 35 bleibt die Maske im Unterricht - bei 50 auch in der Grundschule. Auf bestimmten öffentlichen Plätzen - wie in München auf dem Gärtnerplatz - sollen Regeln verpflichtend gelten. Es soll bei Nichteinhalten auch Bußgelder geben. Auch Alkoholverbote sollen in Kommunen gelten. Sperrstunden können auf 23 Uhr gelegt werden. „Mehr Maske, weniger Alkohol und weniger Personenzahlen“, fasst Söder zusammen. Die Personenzahlen im privaten Sektor sollen auf 25 begrenzt werden, draußen auf 50. Fünf Personen dürfen sich im Privaten treffen, beziehungsweise zwei Haushalte. Die Zahl derer, die über Leichtsinn sich infizieren, wächst, mahnt er.

13.06 Uhr: Statt der „schwedischen Strategie“ werde die „bayerische Strategie“ beibehalten. Einen zweiten „General-Lockdown“ soll es aber nicht geben. Es gebe Prioritäten: Wirtschaft und Arbeitsplätze erhalten und Schule und Kitas im Vollbetrieb weiter laufen zu laufen. Lebensfreude wolle man als „Bestandteil der bayerischen DNA“ nicht verbieten. Dennoch brauche man Regeln. „Corona ist auch nicht für alle Jungen ungefährlich“, mahnt Söder. Es solle zwei Steuerungsmechanismen geben: „Mehr regional handeln“ - insbesondere bei einem unkontrollierten Ausbruchsgeschehen, wie etwa in München. Dort stehe man an der Schwelle zu einem „diffusen Geschehen“. Der zweite Steuerungsmechanismus laute „professionell statt privat". Bei privaten Feiern sei die Gefahr größer.

13.02 Uhr: Die Pressekonferenz hat nun begonnen. Markus Söder ergreift das Wort. „Wir sind sehr besorgt“, beginnt er. Die Zahlen in Bayern seien hoch. Gerade gebe es vor allem viele jüngere Infizierte. Trotz hoher Zahlen gebe es aber keinen sprunghaften Anstieg in den Krankenhäusern. Entwarnung gebe es allerdings nicht. „Das Ziel heißt Eindämmung statt Durchseuchung“, sagt er. „Corona wird nicht abgeschwächt“, erklärt Söder weiter. Sollten Krankenhäuser wieder voll werden, sei der Zeitpunkt zu handeln „schon fast verpasst“.

13.01 Uhr: Noch hat die Pressekonferenz noch nicht begonnen. Söder, Aiwanger und Huml wollen sich nach den Beratungen im Kabinett äußern.

12.50 Uhr: Die Pressekonferenz mit Markus Söder soll um 13 Uhr beginnen. Hier lesen Sie alle Entwicklungen und sehen den Live-Stream.

Corona in Bayern: Erste Stadt schließt alle Schulen - drohen neue Einschränkungen? Söder in Kürze hier LIVE

12.03 Uhr: In weniger als einer Stunde tickern wir hier live die Pressekonferenz mit Markus Söder, der mutmaßlich neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der steigenden Corona-Zahlen verkünden wird. Vorab wurde bereits bekannt, dass man aktuell im Kabinett die Kommunen mit einem automatischen Verbot helfen will.

Corona in Bayern: Bei Schwellenwert droht Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen - automatisch

So soll etwa bei einer Überschreitung von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen greifen. Dies war bisher zwar auch möglich, allerdings soll in der aktuell laufenden Sitzung in der Staatskanzlei in München die sogenannte „Kann-Regelung“ in eine verbindliche „Soll-Regelung“ verschärft werden, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag ankündigte. Dabei sagte er auch, dass der Schutz von Alten- und Pflegeheimen von besonderer Bedeutung sei.

11.59 Uhr: Unterdessen gibt die UEFA bekannt, dass sie an ihrem von Söder kritisierten Zuschauer-Konzept festhalten will. Das Budapester Stadtion soll für den Supercup zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla zu einem Drittel mit Fans besetzt werden. Aus Bayern kommen allerdings wesentlich weniger als gedacht. 2100 Karten hätte es für die Bayern-Fans gegeben, 800 wurden gekauft.

11.28 Uhr: Aktuell läuft noch die Sitzung des bayerischen Kabinetts. Um 13 Uhr soll es nach aktuellen Informationen eine Pressekonferenz mit Markus Söder, Melanie Huml und Hubert Aiwanger geben. Die Übertragung gibt es hier im Live-Stream, dazu tickern wir hier die wichtigsten News.

09.41 Uhr: Um 10 Uhr trifft sich das bayerische Kabinett zum Krisengespräch wegen der steigenden Corona-Zahlen im Freistaat. Schon gestern hat Söder mögliche neue Maßnahmen nicht ausgeschlossen*. Wir berichten hier live über die Ergebnisse der Sitzung.

Corona in Bayern: Lage an Schulen verschärft sich - Erste Stadt greift hart durch

Update, 22. September, 08.33 Uhr: Die erste Stadt in Bayern muss hart durchgreifen. In Bad Königshofen in Unterfranken hat das Gesundheitsamt verfügt, dass ab sofort alle Schulen und Kitas wegen der Corona-Lage geschlossen werden. Nach BR-Informationen hatte dort eine Hochzeitsfeier den Corona-Ausbruch verfügt. Und die Zahl der positiv getesteten Schüler und Lehrer steigt weiter. Antenne Bayern hat sie mal zusammengerechnet. Insgesamt befinden sich aktuell rund 8800 Schüler und 770 Lehrer in Bayern in Quarantäne.

Corona in Bayern: Jeder zweite Infizierte zwischen 15 und 34 Jahren alt - Ministerin in Sorge

Dazu passt eine aktuelle Statistik des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL): Demnach ist jeder zweite Corona-Infizierte in Bayern zwischen 15 und 34 Jahren alt. Wohl aufgrund der Reiserückkehrer verbreitet sich das Virus vermehrt unter den jüngeren Altersgruppen. Das vermutet zumindest Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). 29 Prozent der Neuinfizierten in der vergangenen Woche sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, sagt sie weiter.

„Aber auch unvorsichtiges Verhalten, das das Risiko für die Übertragung von SARS-CoV-2 erhöht, kann ein Grund sein.“ Huml bat um Vorsicht und Rücksicht: Sie werbe eindringlich dafür, an den eigenen Schutz und den der anderen Menschen zu denken und sich zum Beispiel an die Abstandsregeln zu halten. „Die Zahlen weltweit zeigen, dass die Corona-Pandemie ungebrochen ist.“

22.37 Uhr: Als Reaktion auf die in einigen Regionen Bayerns stark gestiegenen Corona-Ansteckungszahlen will das Kabinett den Kommunen bessere Möglichkeiten für Gegenmaßnahmen an die Hand geben. So soll etwa bei einer Überschreitung von 50 Neuinfektionen in einer Region in sieben Tagen eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen greifen.

Dies war zwar bisher auch möglich, allerdings soll in der Sitzung am Dienstag (10 Uhr) in der Staatskanzlei in München die sogenannte „Kann-Regelung“ in eine verbindliche „Soll-Regelung“ verschärft werden, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag ankündigte. Dabei sagte er auch, dass der Schutz von Alten- und Pflegeheimen von besonderer Bedeutung sei.

Coronavirus in Bayern: Söder spricht über Maskenpflicht - wird sie am Dienstag beschlossen?

18.57 Uhr: Markus Söder (CSU) hat am Montag eine Maskenpflicht für öffentliche Plätze in Corona-Hotspots, an denen Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, in Aussicht gestellt (siehe Update von 10.05 Uhr). Diese will das Kabinett wohl am Dienstag beschließen. Für München wurden bereits heute entsprechende Maßnahmen angekündigt (siehe Update von 12.03 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Landeshauptstadt liegt bei 56,13. Söder erklärte deshalb: „München ist zu groß, um es einfach jetzt zu ignorieren und laufen zu lassen.“

Würzburg überschreitet Corona-Grenzwert deutlich: Ausbruch wohl auf Nachtleben zurückzuführen

Würzburg überschreitet den Grenzwert allerdings noch deutlicher. Dort liegt der Wert bei 61,78. In der Region gelten bereits seit einigen Tagen strengere Regeln als in manch anderen Gegenden Bayerns. Von 23 Uhr an dürfen Wirtshäuser in der Innenstadt keinen Alkohol mehr ausschenken. Entlang des Mains ist das Trinken von Bier, Wein und Co. unter freiem Himmel bereits ab 22 Uhr verboten. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) führt die hohen Zahlen dort unter anderem auf das Nachtleben zurück, etwa auf den Ausbruch in einer Shisha-Bar.

Auf welchen öffentlichen Plätzen die Maskenpflicht dann greifen soll, müssen die Kommunen entscheiden, wie Söder am Montag betonte. Über die genauen Uhrzeiten müsse man im Kabinett noch sprechen. Söder plädierte jedenfalls für eine Maskenpflicht ab den Abendstunden: „Ab einer bestimmten Uhrzeit auf jeden Fall“, sagte er vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands.

Coronavirus in Bayern: Mehr als 8800 Schüler und 771 Lehrer in Quarantäne

15.37 Uhr: Die steigenden Fallzahlen in Bayern machen sich auch bei Schulen bemerkbar. Mehr als 8800 Schüler und 771 Lehrer befinden sich derzeit in Quarantäne. Das teilte das Kultusministerium am Montag in München mit. 343 Schüler und 48 Lehrer seien momentan nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand Sonntagabend). In Bayern gibt es 1,65 Millionen Schüler sowie 150.000 Lehrerinnen und Lehrer.

Aktuelle Zahlen über Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie lagen zunächst nicht vor. Sicher ist jedoch, dass Schulklassen ganz oder teilweise in Quarantäne sind und deshalb keinen Präsenzunterricht haben. Für die ersten Schultage galt in ganz Bayern eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Diese gilt nun vielerorts weiter - etwa in München. Dort wurde der kritische
Warnwert von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten.

Coronavirus in Bayern: 60 neue Fälle in München gemeldet - Inzidenz bei 56,13

14.33 Uhr: Wer gehofft hatte, dass sich die angekündigten Allgemeinverfügungen (siehe Update von 12.03 Uhr) durch einen gesunkenen Inzidenzwert erübrigen würden, wird zumindest heute enttäuscht. In München wurden für Sonntag, 19. September (Stand 23.59 Uhr), 60 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 10.716 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 9.091 Personen, die bereits genesen sind, sowie 223 Todesfälle.

Die wichtige 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 56,13. Am gestrigen Sonntag (20. September) war der vermeldete Inzidenz-Wert noch bei 55,59 gelegen.

12.18 Uhr: Reiter begründet die Maßnahmen mit den steigenden Zahlen. Sie sollen ab „Mitte der Woche" gelten und dann erstmal sieben Tage lang.

12.13 Uhr: Die bereits bekannten Allgemeinverfügungen, nämlich Alkoholverbote, werden beibehalten.

Corona: Regel-Verschärfungen in München - Reiter verkündet Maßnahmen

12.03 Uhr: „Dieses Jahr ist alles anders“, eröffnet OB Reiter. Die heutige Sitzung sei keine angenehme gewesen. Reiter entschuldigt sich gleich zu Beginn bei den Münchner Bürgern: „Es werden Einschränkungen für ALLE Münchner kommen“, sagt er: „Drei weitere Regeln gelten ab Mitte der Woche“, sagt OB Reiter. „Nur noch fünf Personen oder zwei Haushalte oder Verwandte in gerader Linie dürfen sich treffen.“ In gerader Linie heißt: Eltern mit ihren Kindern.

Zweitens: „Bei anlassbezogenen privaten Feiern dürfen nur noch 25 Menschen Indoor und 50 an der frischen Luft zugegen sein“.

Drittens: „Es wird eine Maskenpflicht geben. Wir haben uns entschlossen, dies zunächst punktuell zu tun“. Gemeint sind der Viktualienmarkt, der Marienplatz und der Sendlinger Straße, „egal, ob ich sitze, gehe.“

11.51 Uhr: Die Presskonferenz war für 11.45 Uhr geplant. Noch lässt Münchens Oberbürgermeister auf sich warten.

Dieter Reiter live zur aktuellen Corona-Lage in München

11.45 Uhr: In Kürze spricht Dieter Reiter nach der Corona-Krisenstab-Sitzung live. Das Video verfolgen Sie oben im Artikel, hier tickern wir die wichtigsten News mit.

10.28 Uhr: Die Pressekonferenz mit Markus Söder ist beendet. Wir fassen die wichtigsten Neuigkeiten zu den kommenden Corona-Maßnahmen hier nochmal zusammen.

Die größte Sorge machen Markus Söder aktuell zwei Dinge: Das ausgelassene Feiern auf öffentlichen Plätzen, zuletzt beobachtet in München am Rande der „Wirtshaus-Wiesn“, und das Supercup-Fußballspiel mit dem FC Bayern in Budapest. Über folgende Maßnahmen will Söder daher morgen mit seinem Kabinett beraten:

Corona in Bayern und München: Diese Maßnahmen kommen auf uns zu

  • Eine Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen, dies vor allem in München, wo die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern bekanntlich aktuell weit über den kritischen 50 liegt.
  • Eine Ausweitung der Alkoholverbote auf öffentlichen Plätzen, vor allem am Wochenende.
  • Strengere Einschränkungen bei Privatfeiern, beispielsweise eine deutliche Reduzierung der Teilnehmerzahl.
  • Neue Quarantäne-Bestimmungen für Sport- und Kulturreisen. Im Visier hat Söder da die Bayernfans, die am 30. September in Massen zum Supercup nach Budapest (7-Tages-Inzidenz weit über 100) reisen wollen. Wie genau das funktionieren soll, wird man wohl morgen im Kabinett beraten. Aber die Bayernfans werden sich auf eine Quarantäne nach ihrer Rückkehr einstellen müssen.

10.05 Uhr: Was sich rauskristallisiert: Söder hält eine Maskenpflicht und ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen aktuell für das beste Mittel im Kampf gegen Corona und eine zweite Welle*. „Für das nächste Wochenende müssen wir uns gut und sauber aufstellen." Morgen wird das Kabinett zu dem Thema tagen.

Corona in Bayern - Söder: Schulen müssen auf jeden Fall offen bleiben

10.04 Uhr: Auch noch ein Wort zu den Schulen: „Das schlimmste wäre für mich, wenn wir dauerhaft wieder über Schulen und Kitas entscheiden müssten. Das muss verhindert werden.“

10.02 Uhr: Was die neuen Maßnahmen für München angeht, stehe Markus Söder in ständiger Verbindung mit OB Reiter. „Wir sprechen täglich.“

Corona in Bayern: Weihnachtsmärkte nur, wenn 7-Tages-Inzidenz unter 50 bleibt

09.54 Uhr: Zur Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen will sich Söder nicht festlegen. Wichtig sei die 7-Tages-Inzidenz. Wenn diese über 50 steige, müsse es weitere Maßnahmen geben. Diese könnten auch regional unterschiedlich sein. So könne er sich Weihnachtsmärkte bei einer Inzidenz unter 50 mit strengen Auflagen schon vorstellen. Bei einem Wert über 50 sieht Söder dagegen wenig Chancen.

Söder spricht über „verstörende Bilder" aus München

09.50 Uhr: Zu den Bildern von der „Wirtshaus-Wiesn“ am Samstag in München sagt Söder: „Es waren schöne Bilder dabei, aber auch sehr verstörende.“

Corona in München: Söder will wegen Supercup in Budapest neue Quarantäne-Bestimmung für Fans

09.50 Uhr: Söder werde wegen des Supercups dem bayerischen Kabinett vorschlagen, die Quarantäneverordnung anzupassen. Budapest habe eine Inzidenz im 100er-Bereich. Die Idee ist, sagt Söder auf Nachfrage, eine extra Quarantäne-Bestimmung für Sport- oder Kultur-Reisen zu erlassen.

Corona in München- Söder: Gruppenveranstaltungen werden kleiner werden - nur im privaten Bereich

09.48 Uhr: „Gruppenveranstaltungen werden wieder kleiner werden“, sagt Markus Söder. Neue Einschränkungen werden sich ausschließlich auf den privaten Sektor begrenzen. „Ein außerordentlich ungutes Gefühl habe ich beim Supercup, Fußball.“

9.47 Uhr: Aktuell spricht Söder live im TV. Wir berichten die wichtigsten Infos hier im Ticker.

Corona in Bayern: Markus Söder fordert Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen

Erstmeldung: 21. September, 9.44 Uhr: München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in München in Aussicht gestellt, auf denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Er habe sehr gemischte Gefühle, etwa wenn er sich die Bilder von wilden Wiesn-Ersatzfeiern* wie am Wochenende auf dem Viktualienmarkt ansehe. Daher wolle er mit der Stadt über einen Mund-Nasen-Schutz beraten, sagte der CSU-Chef am Montag dem Radiosender B5 aktuell. „Ich will keinem die Freude nehmen“, sagte Söder. Aber angesichts der hohen Infektionszahlen in München sollten Freude und Vernunft besser zusammengehen.

Zudem soll das Gesundheitsamt der Stadt künftig durch die Bundeswehr unterstützt werden. „Wir werden die Bundeswehr bitten, 100 Leute zur Verfügung zu stellen, um die Nachverfolgung zu verbessern.“

Corona in München - Söder: „München hat sehr hohe Zahlen, zu hohe Zahlen.“

Am Sonntag erreichten die Corona-Zahlen in München den Wert von 55,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Söder sprach in diesem Zusammenhang von starkem Leichtsinn einiger. „München hat sehr hohe Zahlen, zu hohe Zahlen.“

Söder zur Corona-Krise in Bayern: „Das Problem sind die privaten Feiern“

Sorgen bereiteten ihm nicht professionell organisierte Veranstaltungen. „Das Problem sind die privaten Feiern“, sagte er. „Wenn die Vernunft nicht hilft, dann muss gesteuert werden.“ Ziel sei es, den Betrieb in Schulen und Kitas bayernweit weiter zu ermöglichen und die Wirtschaft vor weiteren Einschränkungen zu bewahren. *Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa/picture alliance

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