Anzeige wegen schwerer Körperverletzung

Corona in München: Mann leckt MVG-Automat ab und lässt sich filmen - Polizei reagiert knallhart

Coronavirus München Polizei MVG
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Diese Aktion bringt ihm eine Anzeige ein.

Sehr viele Menschen handeln in Zeiten der Corona-Krise vorbildlich. Ein paar wenige hingegen nicht. Bei diesem Mann (33) in München kann man sich nur an Kopf fassen.

  • Das Coronavirus zeigt auch immer weitere Abgründe einiger Menschen auf. 
  • Viele kapieren nicht, um was es in der Sache eigentlich geht. 
  • Und genau diese Menschen sorgen für eine allgemeine Verwunderung. 
  • Bei uns finden Sie einen Wegweiser durch die Corona-Berichterstattung.

München - Die Corona-Krise hat schon allerhand schöne Momente hervorgezaubert. Neben den ganzen schrecklichen Umständen, der die Leute in der schwierigen Phase begleitet, überzeugten immer wieder die kleinen Aktionen. Straßenkonzerte in Italien oder Showeinlagen der spanischen Polizei. Auch Musiker wie Liam Gallagher oder Neil Diamond, über die tz.de* berichtet, haben sich ihre Gedanken gemacht. 

Doch das lenkt nur kurz von der Situation ab. In München* haben die meisten Menschen schon verstanden, um was es geht. Die Ausgangsbeschränkung zeigt Wirkung und die Worte von Bayerns Ministerpräsident brennen sich immer weiter in die Köpfe der Münchner. Doch einige wenige - man darf schon fast sagen - Unverbesserliche, haben den Schuss noch nicht gehört. 

Corona in München: Ablecken von U-Bahn-Haltestangen?

Ein Bild von einer Gruppe Jugendlicher, die Beer-Pong spielten, erzürnte schon die meisten. Doch was dieser junge Mann sich dachte, bleibt wohl sein Geheimnis. 

Wie ein Twitter-User nämlich anmerkt, entdeckte er ein katastrophales Video im Internet. „In München leckt ein 33-Jähriger als Instagram-"Corona-Challenge" den Handlauf einer Rolltreppe, den Ticket-Automat und die Haltestange in einer U-Bahn ab“, so der User, der im Anschluss gleich die Evolutionstheorie infrage stellt. 

„Mir wird es von Tag zu Tag unbegreiflicher, wie wir es als Menschheit jemals von den Bäumen herunter geschafft haben“, endet er seinen Tweet. Die Münchner Polizei reagierte und schrieb in ihrem Bericht: „Im Rahmen einer Anzeigenerstattung konnte der Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.“ 

Der Münchner musste einen Tag einer Isolationszelle verbringen, wie gala.de berichtet. Der Corona-Schnelltest war negativ. 

Ein User kommentiert noch: „Ein Kandidat für den Darwin-Award. In 14 Tagen hängt er an der Beatmungsmaschine“. 

Von seinem Fenster aus hat ein Mann in München eine rätselhafte Zusammenkunft verfolgt. Ob so etwas zu Corona-Zeiten „im Sinne des Erfinders“ ist?

Video: Toiletten-Ablecken - Influencerin ruft gefährliche "Corona-Challenge" ins Leben

Corona in München: Fällt nun auch die Wiesn 2020 aus?

Traurigerweise ist der angesprochene Münchner nicht alleine. Auch in anderen Ländern haben sich Influencer (in dem Zusammenhang eher Influenza) dazu erdreistet Flugzeugtoiletten abzulecken. Glücklicherweise handelt es sich hierbei nur ein paar einzelne Verwirrte. Kollektivstrafen sind in dem Zusammenhang nicht die richtige Lösung, aber bevor solche Menschen ihren Viren auf Großveranstaltungen verteilen dürfen, ist die Ausgangsbeschränkung wohl das richtige Mittel. Apropos Großveranstaltung. Hinter der Wiesn 2020 steht wohl auch noch ein großes Fragezeichen.

Wer wirklich sehen will, was der Typ gemacht hat, der hat hier die Möglichkeit dazu:

Kreative Ideen: Ein Mann hat während der Corona-Ausgangsbeschränkungen eine scheinbar normale Frage an die Polizei. Eigentlich hat er aber einen Plan ausgeheckt, der Frechdachs. 

Die Ausgangsbeschränkung wurde verlängert und Restaurants, Einzelhändler und Dienstleister müssen weiter ihre Läden geschlossen halten. Nun sind viele in Zeiten der Corona-Krise kreativ geworden und bieten Abholung- oder Lieferservice an. Auf der interaktiven Landkarte* finden Sie alle Anbieter in Ihrer Region.

Die Corona-Krise hat die MVG ins Mark getroffen: Aufgrund drastisch gesunkener Fahrgastzahlen gerät das finanzielle Konstrukt ins Wanken. MVG-Chef Wortmann spricht über die Auswirkungen. Wie groß diese Auswirkungen sind, zeigt sich einige Zeit später: Wichtige MVG-Neuerungen werden auf 2021 verschoben.

Die MVG passt zum Schulbeginn ihre Fahrpläne an. Auch wegen Corona werden mehr Busse eingesetzt, bei der U-Bahn und Tram kommt es aber zu Engpässen.

Gibt es nach der U-Bahn Vollsperrung wegen der Schienenarbeiten zwischen Münchner Freiheit und Universität ein totales SEV-Chaos? Ein Busfahrer schilderte erschreckende Szenen: „Jeder Virologe würde ausflippen.“

ank

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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