Tödliche Selbstjustiz

Mordanklage nach Blutbad in Gerichtsgebäude

Gericht
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Polizisten und Sanitäter stehen am 24.01.2014 am Landgericht in Frankfurt am Main (Hessen).

Frankfurt/Main - Ein halbes Jahr nach einem Blutbad in einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes erhoben.

Ein 48-Jähriger wird beschuldigt, am 24. Januar zwei Männer in einem Akt von Selbstjustiz mit insgesamt 18 Schüssen und 28 Messerstichen getötet zu haben, wie Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Freitag mitteilte. Einen Termin für die Verhandlung vor dem Landgericht gibt es noch nicht.

Tödlicher Angriff in Frankfurter Gericht

Tödlicher Angriff in Frankfurter Gericht

Angriff in Frankfurter Gericht Bilder
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen. © dpa
Angriff in Frankfurter Gericht Bilder
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen. © dpa
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Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen. © dpa
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen. © dpa
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen.Eine Polizistin stellt eine Schusswaffe sicher. © dpa
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen.Eine Polizistin stellt eine Schusswaffe sicher. © dpa
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter an einem Frankfurter Gerichtsgebäude mit dem Messer zugestochen und um sich geschossen. © dpa

Der Mann habe bei seiner Festnahme und späteren Vernehmungen angegeben, er habe die beiden Männer töten wollen, weil sie seinen Bruder vor sechs Jahren umgebracht hätten und nach einem Jahr wieder aus dem Gefängnis frei gekommen seien. Er habe selbst für Gerechtigkeit sorgen wollen, weil seine Familie und er darunter litten. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen aus.

dpa

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