Missbrauchsfälle: Vertrauen in Papst bricht ein

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Die Bürger rechnen mit der Kirche und dem Papst ab.

Hamburg - Der Missbrauchsskandal hat das Vertrauen der Bundesbürger in den Papst und die katholische Kirche dramatisch einbrechen lassen.

Nur noch 17 Prozent vertrauen aktuell der katholischen Kirche und nur 24 Prozent dem Papst, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des “Sterns“ zeigt. Ende Januar hatten noch 29 Prozent der Bundesbürger ungebrochenes Vertrauen in die Kirche und 38 Prozent in Papst Benedikt bekundet. Auch bei den Katholiken vertraut demnach nur noch eine Minderheit Papst und Kirche.

Chronologie der Missbrauchsfälle

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Das Vertrauen in den Pontifex sank bei ihnen von Ende Januar bis Mitte März von 62 auf 39 Prozent, das in die katholische Kirche von 56 auf 34 Prozent. Von den konfessionslosen Deutschen bekunden nur noch fünf Prozent Vertrauen in die katholische Kirche. Die evangelische Kirche dagegen hat den Rücktritt ihrer Ratsvorsitzenden Margot Käßmann praktisch unbeschädigt überstanden. Ihr sprechen 42 Prozent aller Bundesbürger Vertrauen aus, Ende Januar waren es 44 Prozent. Auch bei den Protestanten blieb das Vertrauen mit 65 gegenüber 64 Prozent sechs Wochen zuvor völlig stabil.

dapd

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