Millionenschaden bei Großbrand in Tuttlingen

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160 Feuerwehrleute mit 25 Wagen waren in Tuttlingen im Einsatz.

Tuttlingen - Ein Großbrand in Tuttlingen in Baden- Württemberg hat in der Nacht einen Schaden von mehreren Millionen Euro verursacht. Nach Polizeiangaben war das Feuer in einem holzverarbeitenden Betrieb ausgebrochen.

Die Flammen griffen schnell auf einen Lebensmitteldiscounter und ein leerstehendes Wohnhaus über, konnten aber gelöscht werden. Das Feuer in der holzverarbeitenden Halle war am Morgen unter Kontrolle, wie Polizeisprecher Wolfgang Schoch berichtete. “Von dem Betrieb ist nicht mehr viel da. Die Rauchentwicklung ist enorm.“

Wegen einer 50 Meter bis 100 Meter hohen Rauchsäule mit Rauchgasen wurden die Bewohner Tuttlingens aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.“ Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz verletzt. Die Feuerwehren hatte Sorge, dass der Brand sich auf eine benachbarte Tankstelle ausbreiten könnte, auf deren Gelände sich ein Flüssiggastank befindet. Dies konnte jedoch verhindert werden. Lediglich ein Wohnwagen auf dem Tankstellengelände fing Feuer.

Vorsorglich evakuierte die Polizei aber alle Häuser der umliegenden Straßen. 112 Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und kamen vorübergehend in einer Schule und einer mobilen Betreuungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unter. Für zwei von ihnen war die Aufregung so groß, dass sie ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Evakuierten sollten noch im Laufe des Tages in ihre Häuser zurückkehren, sagte Schoch.

Über 160 Feuerwehrleute waren mit 25 Löschfahrzeugen im Einsatz und mussten die teilweise bis zu 30 Meter hohen Flammen, die auf einer Fläche von 40 Meter mal 50 Meter wüteten, bändigen. Die Brandursache stand zunächst nicht fest. Das Feuer wurde gegen 03.00 Uhr von einem Passanten entdeckt.

dpa

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