Mieterin stört sich an Schiffen auf dem Rhein

Köln - Eine Bewohnerin des schicken Kölner Rheinauhafens hat sich am lauten Tuckern der Rhein-Schiffe gestört und deshalb eigenmächtig die Miete gekürzt. Wie sie damit vor Gericht durchkommen könnte:

Seit September behielt die 44-Jährige rund 3100 Euro ein, worauf der Eigentümer auf Zahlung klagte. Ein Richter des Kölner Amtsgerichts deutete jetzt an, die Mieterin zur vollständigen Zahlung zu verdonnern.

“Er hat klargemacht, dass man bei einer Wohnlage direkt am Rhein wissen muss, dass dort auch Schifffahrt stattfindet, was wiederum zu Lärm und Abgasen führt“, sagte Gerichtssprecher Jörg Baack am Mittwoch. Es gehe höchstens noch um die Frage, ob die Frau wegen Baulärms einen Teil der Miete einbehalten könne.

Schon mehrfach hatten Mieter im Rheinauhafen die Miete gekürzt. Aber die Richter entschieden immer, dass dies ungerechtfertigt sei, wie Baack erläuterte. Der Rheinauhafen wird seit längerem in ein neues Wohn- und Geschäftsviertel umgebaut. Mit extravaganter Architektur gehört er zu den schickeren Wohngebieten der Domstadt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Alexander Zverev und Kohlschreiber in Melbourne weiter

Alexander Zverev und Kohlschreiber in Melbourne weiter

Ski-WM in St. Moritz: Glamouröse Bühne für Sportler

Ski-WM in St. Moritz: Glamouröse Bühne für Sportler

Party mit Peter Wackel & Co. bei den 53. Sixdays Bremen

Party mit Peter Wackel & Co. bei den 53. Sixdays Bremen

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Meistgelesene Artikel

„Hamburgs unübersehbares Zeichen“: Die Elbphilharmonie ist eröffnet

„Hamburgs unübersehbares Zeichen“: Die Elbphilharmonie ist eröffnet

Kluger Köder: Mädchen überführt Grapscher

Kluger Köder: Mädchen überführt Grapscher

Schneechaos und Unfälle: Sturmtief „Egon“ zieht über Deutschland

Schneechaos und Unfälle: Sturmtief „Egon“ zieht über Deutschland

Eingefrorener Fuchs als Warnung an alle ausgestellt

Eingefrorener Fuchs als Warnung an alle ausgestellt

Kommentare