Mehr Sicherheit auf dem Oktoberfest

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Die Polizei kontrolliert auf dem Oktoberfest jetzt verstärkt an den Eingängen.

München - Wegen der jüngsten Terrordrohungen ist die Polizei derzeit auf dem Oktoberfest noch wachsamer als sonst. Bereits an den Zugängen zur Theresienwiese gebe es Kontrollen.

Jeden Morgen werde das Gelände und die Zelte mit Sprengstoffhunden abgesucht. Videoüberwachung und Polizeistreifen behalten die Festwiese ständig im Auge. “Man muss aufpassen“, sagte Wenger. Panik dürfe man aber nicht schüren.

Wegen der Sicherheitslage gilt für das Oktoberfest seit dem Wochenende ein Überflugverbot. Wie das bayerische Innenministerium mitteilte, hat dies das Bundesverkehrsministerium am Freitagabend auf Antrag von Landesinnenminister Joachim Herrmann angeordnet. Am Donnerstag war ein größeres Werbeflugzeug über München gekreist, was zu Beunruhigung bei Wiesn-Besuchern führte. Der CSU-Politiker Herrmann erklärte daraufhin: “Eine Flugverbotszone erscheint uns aufgrund der aktuellen Sicherheitslage für geboten. Die Anordnung gilt ab sofort bis zum Ende des Oktoberfests.

Bislang war das Oktoberfest laut Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl eine “schöne, goldene Septemberwiesn“. Das schöne Spätsommerwetter hat dem diesjährigen Oktoberfest in der ersten Woche mehr Besucher gebracht. Trotz Wirtschaftskrise strömten 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese, das waren rund 100.000 mehr als im Vorjahr. Das teilte Münchens OB Christian Ude am Sonntag mit.

Die Wirte verkauften fast 3,3 Millionen Mass Bier und damit rund 200.000 Liter mehr als 2008. Auch bei den alkoholfreien Getränken verzeichneten die Wirte ein Umsatzplus von 15 Prozent. Der Anstieg sei vor allem auf den Zustrom von Gästen bei schönem Wetter zurückzuführen, sagte Ude. Denn so konnten die Besucher von den überfüllten Zelten auf die Biergärten davor ausweichen. Es wurden vier Ochsen mehr als im vergangenen Jahr verspeist, nämlich insgesamt 60. Bei höheren Temperaturen verzichteten viele Gäste aber auch auf heiße Speisen wie Würstel und Schweinshaxe.

Mehr Bierleichen

Auch die Polizei verzeichnete mit 1.064 Einsätzen einen leichten Anstieg, dennoch sprach Sprecher Wolfgang Wenger von einem “normalen Verlauf“.

AP

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