Einsatz bei Charité

Mann klettert nach Stunden von Kran in Berlin

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Polizisten führen am 05.09.2014 einen unbekannten Mann von einem Baukran an der Charité in Berlin herunter.

Berlin - Polizei-Einsatz in schwindelerregender Höhe: Ein Mann hält unmittelbar am Berliner Charité-Uniklinikum einen Baukran besetzt und behauptet, bewaffnet zu sein. Nach stundenlangem Nervenkrieg gibt er auf.

Nervenzehrender Krimi an der Uniklinik: Ein möglicherweise bewaffneter Mann hat sich an der Berliner Charité stundenlang in schwindelerregender Höhe auf einem Baukran verschanzt. Am Freitagmittag konnte die Polizei den 39-Jährigen schließlich überreden, wieder herunterzukommen.

Er hatte das Führerhaus des Krans seit der Nacht zum Freitag besetzt gehalten. Laut Polizei behauptete der Kletterer, drei Schusswaffen dabei zu haben. Ob er tatsächlich Waffen dabei hatte, blieb zunächst ungeklärt.

Er verlangte, einen Rechtsanwalt, einen Arzt und eine Psychologin zu sprechen. Die Polizei, die mit 100 Beamten im Einsatz war, hielt per Handy Kontakt zu ihm. Zwei Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) kletterten zu ihm hinauf und begleiteten ihn nach unten. Dort angekommen, wurde der Mann in einem Krankenwagen davongefahren.

Nach Augenzeugenberichten lief der Mann am Morgen zeitweise auch auf dem Ausleger des Krans, der höher ist als das 21-geschossige Bettenhaus der Charité. Mehrere Polizisten legten Bergsteigerausrüstung an und arbeiteten sich im Bettenhaus, das derzeit kernsaniert wird, nach oben.

Schließlich brach der 39-Jährige, der eine graue Kapuzenjacke trug, die Aktion freiwillig ab. Was er erreichen wollte, blieb zunächst unklar. Vor einigen Jahren war er der Polizei zufolge schon einmal auf einen Kran geklettert.

dpa

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