Mann in Hamburg erfroren

Hamburg - In Hamburg ist ein obdachloser Mann, der im Freien übernachtet hatte, vermutlich erfroren. Ein Spaziergänger fand den leblosen 64-Jährigen am Neujahrstag in Altenwerder, wie die Zeitung “Die Welt“ berichtet.

Die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Mann hatte dem Blatt zufolge offenbar seit längerem bei Minusgraden in dem Gebüsch campiert. Die Beamten hätten Zeltstangen und einen Schlafsack gefunden.

Eine Polizeisprecherin bestätigte den Leichenfund. Wegen der Todesursache müsse jedoch zunächst das Obduktionsergebnis abgewartet werden, sagte sie am Sonntag auf dapd-Anfrage. Der Mann sei leblos in einem abtauenden Schneehaufen entdeckt worden. Er habe da offenbar gewohnt. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht.

Der 64-Jährige ist der Zeitung zufolge der erste Hamburger Kältetote in diesem Winter. Angesichts der eisigen Temperaturen in den vergangenen Wochen hatte sich Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) des Problems angenommen und einen Bunker am Hauptbahnhof als Notunterkunft für Obdachlose geöffnet. Viele Wohnungslose meiden die Unterkünfte allerdings wegen der hygienischen Verhältnisse und zahlreicher Diebstähle.

dapd

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