Emden-Verdächtiger stand auf Kinderpornos

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Grablichter und Kerzen stehen vor dem City Parkhaus am Wasserturm in Emden.

Emden - Der mutmaßlicher Mörder einer 11-Jährigen in Emden war bereits auffällig geworden. Gegen den Tatverdächtigen läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Kinderpornografie.

Das bestätigte am Dienstag eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Hannover. Das Verfahren sei im vergangenen Dezember ins Rollen gekommen. Nach Medienberichten hatte der Lebensgefährte der Mutter des Tatverdächtigen behauptet, der Junge habe kinderpornografische Fotos auf seinem Computer. Daher habe er den 18-Jährigen angezeigt. Weitere Angaben machte die Behörde nicht.

Am Wochenende hatte der Tatverdächtige die Tötung der elfjährigen Lena gestanden. Er sitzt wegen Mordes in Untersuchungshaft. Das Mädchen war am Samstag vor einer Woche in einem Parkhaus der ostfriesischen Stadt getötet worden. Zuvor war ein Jugendlicher zu Unrecht beschuldigt worden.

Zeichen gegen Selbstjustiz

In diesem Zusammenhang will Emden ein Zeichen gegen Vorverurteilungen und Selbstjustiz setzen. Die Stadtverwaltung, die Kirchen, der DGB und der Stadtsportbund rufen zu einer Solidaritätsveranstaltung am Freitag (13. April) vor dem Emder Rathaus auf, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte.

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dpa

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